Arbeitsplatzgestaltung

Ergonomie von Bürostühlen

Messung an nachgestelltem Büroarbeitsplatz in Laborumgebung, Darstellung in der CUELA-Software
Bild: IFA

Innenraumarbeitsplätze sollten den Bedürfnissen und Eigenschaften der dort arbeitenden Personen entsprechen. Dennoch klagen viele Beschäftigte an solchen Arbeitsplätzen über Muskel-Skelett-Beschwerden vor allem der oberen Gliedmaßen (Nacken, Schulter, Arme und Hände, Rücken). Nach heutigem Kenntnisstand können diese Beschwerden neben anderem durch sich mit hoher Frequenz ständig wiederholende Tätigkeiten, statische oder ungünstige Haltungen, fehlende Pausenzeiten und auch Bewegungsmangel ausgelöst werden.

Zur Verringerung von Belastungen des Muskel-Skelett-Systems wird empfohlen:

  • die Belastung durch ungünstige und einseitige Körperhaltungen (z. B. verdrehte Körperhaltung, lang andauerndes Sitzen) sowie repetitive Bewegungen (z. B. lang anhaltendes Tastaturschreiben) zu verringern. Dies lässt sich erreichen, indem die Ausübungszeiten durch Mischtätigkeiten, eine Erweiterung der Aufgabenbereiche oder ausreichende Pausen verkürzt werden.
  • günstige Körperhaltungen, Haltungswechsel und ein sinnvolles Maß an Bewegung durch eine individuell anpassbare und ergonomisch sinnvolle Arbeitsplatzeinrichtung zu fördern.

Forschungsprojekte

IFA4202 "Ergonomische Untersuchung von Büroarbeitsplätzen mit mehreren Bildschirmen oder Großbildschirmen"

IFA0021 "Untersuchung dynamischer Arbeitsstationen an Büro- und Bildschirmarbeitsplätzen in der betrieblichen Praxis"


Weitere Informationen

Ansprechpartner:

Prof. Dr. rer. nat. Rolf Ellegast

Stv. Institutsdirektor

Tel: 02241 231-2705/2706
Fax: 02241 231-2234