Jahresberichte

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Jahresbericht 2015 des IFA

Das IFA unterstützt die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, bei Fragen zur Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Im Mittelpunkt stehen dabei naturwissenschaftlich-technische Aspekte. Hier ist das Institut tätig durch Beratung, Forschung sowie Prüfung und Zertifizierung. Neben chemischen, biologischen und physikalischen Einwirkungen bilden die ergonomische und sichere Gestaltung der Arbeitsumgebung Arbeitsschwerpunkte des Instituts. Arbeitsergebnisse des Instituts fließen ein in Hilfen für Unfallversicherungsträger, Betriebe und Beschäftigte.

Die Musterkita, deren Gestaltung das IFA unter übergreifender Betrachtung der Aspekte Ergonomie, Raumklima und Lärm entwickelt hat, wurde 2015 eröffnet. Neue Referenzmaterialien und Prüfeinrichtungen ermöglichen die qualitätsgesicherte Messung chemischer und biologischer Einwirkungen am Arbeitsplatz. Auch wurden physikalische Einwirkungen wie Lärm, Vibrationen und Strahlung an einer Vielzahl von Arbeitsplätzen dokumentiert und, falls erforderlich, geeignete Präventionsmaßnahmen vorgeschlagen. Die Messung und Prävention von Belastungen, die beispielsweise durch ungünstige Körperhaltungen oder durch mangelnde Bewegung entstehen, bildete einen weiteren Arbeitsschwerpunkt. Eine neue Strategie zur Unfallverhütung ist die Selbstverpflichtung von Unternehmen: Zero Accident Vision. Im Bereich der internationalen Kooperationen ist insbesondere die Partnership of European Research in Occupational Safety and Health (PEROSH) von Bedeutung, die ihren Niederschlag in gemeinsamen Forschungsprojekten mit Partnerinstituten in Europa findet. Auf bilateraler Ebene findet ein reger Austausch mit Forschungspartnern zu zahlreichen Themengebieten statt. Veranstaltungen, wie die vom IFA ausgerichtete Konferenz SIAS 2015, vereinfachen den Kontakt zu Partnern im internationalen Raum. Die Zentrale Expositionsdatenbank (ZED) ist ein Angebot für Betriebe, um ihnen die langfristige Dokumentation bei Expositionen gegenüber krebserzeugenden Stoffen zu erleichtern. Die Datenbanken im Gefahrstoffinformationssystem GESTIS wurden weiter ausgebaut und ergänzt.

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