GESTIS - Analysenverfahren für chemische Substanzen

Analytical Methods

Laborausrüstung, Bild: IFA

Inhalte

Diese Datenbank enthält (in englischer Sprache) Listen mit geeigneten validierten Methoden aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten, den USA und Kanada zur Analyse chemischer Substanzen am Arbeitsplatz. Die Priorität der hier behandelten Stoffe ergibt sich aus ihrer Bedeutung für die Gesundheit am Arbeitsplatz.

Die ursprüngliche Version der Datenbank war das Ergebnis des europäischen Projekts BC/CEN/ENTR/000/2002-16 unter dem Titel "Analysenmethoden für Chemikalien". Es diente dazu, die in Artikel 3 (10) der Chemikalienrichtlinie 98/24/EG (PDF, 96 KB) geforderte Liste geeigneter Analysenverfahren zur Bestimmung chemischer Stoffe in der Luft am Arbeitsplatz zu erstellen. Das Projekt wurde überwiegend von der Europäischen Kommission und der EFTA gefördert. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) als Sekretariat des CEN TC 137 unterstützte die Organisation des Projekts.

Für 123 Stoffe wurden Listen mit Analysenmethoden zusammengestellt. An der Erstellung der Datenbank waren Fachleute aus zehn europäischen Instituten beteiligt::

  • Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), Österreich
  • ENI Corporate, Italien
  • Eurofins Danmark A/S, Dänemark
  • Health and Safety Laboratory (HSL), Großbritannien
  • Institut für Gefahrstoff-Forschung der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie an der Ruhr-Universität Bochum (IGF), Deutschland
  • Institut National de Recherche et de Sécurité (INRS), Frankreich
  • Instituto Nacional de Seguridad e Higiene en el Trabajo (INSHT), Spanien
  • Institute for Applied Environmental Research, Air Pollution Laboratory (ITM), Schweden
  • Országos Munkahigiénés és Foglalkozás-egészségügyi Intézet (OMFI), Ungarn

Die Datenbank wird von der Working Group 2 – General Requirements – des CEN TC 137 aktualisiert. Daten zu 50 Stoffen sind inzwischen vollständig überarbeitet. In der aktualisierten Datenbank wurde auch die Darstellung vereinfacht. Die Kriterien für die Gesamtbewertung haben sich nicht verändert und beruhen auf den Anforderungen an Messverfahren nach EN 481, 482, 838, 1076, 13890 und 13936. Als weitere Neuerung sind sämtliche Methoden nun unmittelbar auf die Originalquelle verlinkt und man kann somit direkt auf die ausführliche Methodenbeschreibung zugreifen.

Nutzung der Datenbank und Haftung

Der Datenbestand darf zum Zwecke des Arbeitsschutzes bzw. zur Informationsgewinnung über Analysenverfahren für chemische Stoffe genutzt werden. Eine kommerzielle Nutzung der Daten wie auch eine teilweise oder vollständige Übernahme in andere Informationssysteme sind nicht gestattet. Die Daten in der Datenbank werden sorgfältig erstellt und gepflegt. Dennoch kann, gleich aus welchem Rechtsgrund, keine Haftung übernommen werden.

Hilfe bei Zugriffsproblemen

Update August 2016

Daten zu 50 Stoffen wurden aktualisiert. Diese sind in der Datenbank markiert.

Zusatzinformationen (auf englisch)

Kontakt:

Prof. Dr. rer. nat. Dietmar Breuer

Fachbereich 2: Chemische und biologische Einwirkungen

Tel: 02241 231-2530
Fax: 02241 231-2234