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Unfälle in der Schüler-Unfallversicherung

  • Die verwendete Begrifflichkeit 'Schüler' umfasst Kinder in Tagesbetreuung (inkl. Tagespflege), Schüler und Schülerinnen von allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie Studierende. Analog dazu sind mit der Bezeichnung 'Schule' auch Tageseinrichtungen und Hochschulen gemeint.
  • In der Schüler-Unfallversicherung ist jeder Unfall meldepflichtig, der ärztliche Behandlung nach sich zieht. 2017 waren 1.212.550 meldepflichtige Schulunfälle zu verzeichnen und damit eine Abnahme um 3,3 % von 71,63 auf 69,26 je 1.000 Schüler.
  • Die neuen Schulunfallrenten haben um 5,9 % auf 451 abgenommen. Da die Anzahl der Versicherten in der Schülerunfallversicherung nur leicht gestiegen ist, hat sich das Risiko eines schweren Schulunfalls je 1.000 Schüler ähnlich entwickelt und hat von 0,028 auf 0,026 um 6,8 % abgenommen.
  • Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der meldepflichtigen Schulwegunfälle mit 109.375 um 1,7 % verringert, dabei ist das Unfallrisiko je 1.000 Schüler mit 6,25 um 2,7 % zurückgegangen. Die neuen Renten sind bei den Schulwegunfällen um 8,8 % auf 208 Fälle gesunken.