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Arbeits- und Wegeunfallgeschehen

  • Im Bereich der UV der gewerblichen Wirtschaft und der UV der öffentlichen Hand ereigneten sich 2017 insgesamt 873.522 meldepflichtige Arbeitsunfälle, die eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen oder den Tod zur Folge hatten, das sind 0,4 % weniger als im Vorjahr. Das Arbeitsunfallrisiko je 1.000 Vollarbeiter ist mit einem Wert von 21,16 um 3,3 % gesunken.
  • Im Jahr 2017 waren 13.625 schwere Arbeitsunfälle zu verzeichnen, bei denen es zur Zahlung einer Rente oder eines Sterbegelds gekommen ist. Damit ist das Risiko je 1.000 Vollarbeiter, einen schweren Arbeitsunfall zu erleiden, von 0,353 im Vorjahr auf 0,330 in 2017 um 6,4 % zurückgegangen. Darüber hinaus haben sich 451 tödliche Arbeitsunfälle ereignet.
  • Bei den 190.968 meldepflichtigen Wegeunfällen in der gewerblichen Wirtschaft und bei den Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand ist das Unfallrisiko je 1.000 Versicherungsverhältnisse mit 3,86 gegenüber 3,85 im Vorjahr um 0,1 % gestiegen.
  • Bei den 4.607 neuen Wegeunfallrenten ist das Unfallrisiko je 1.000 Versicherungsverhältnisse von 0,098 im Vorjahr auf 0,093 in 2017 zurückgegangen (-4,7 %). Die Zahl der tödlichen Wegeunfälle ist von 311 auf 280 zurückgegangen.

UV der gewerblichen Wirtschaft und UV der öffentlichen Hand
2016 2017 Veränderung
in %
Meldepflichtige Arbeitsunfälle 877.071 873.522 - 0,40
je 1.000 Vollarbeiter 21,89 21,16 - 3,31
Meldepflichtige Wegeunfälle 186.070 190.968 + 2,63
je 1.000 Versicherungsverhältnisse 3,85 3,86 + 0,09
Meldepflichtige Unfälle zusammen 1.063.141 1.064.490 + 0,13
Neue Arbeitsunfallrenten 14.132 13.625 - 3,59
je 1.000 Vollarbeiter 0,353 0,330 - 6,40
Neue Wegeunfallrenten 4.716 4.607 - 2,31
je 1.000 Versicherungsverhältnisse 0,098 0,093 - 4,73
Neue Unfallrenten zusammen 18.848 18.232 - 3,27
Tödliche Arbeitsunfälle 424 451 + 6,37
Tödliche Wegeunfälle 311 280 - 9,97
Tödliche Unfälle zusammen 735 731 - 0,54