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DGUV Vorschrift 2

Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Mitarbeiter an einer Maschine

Bild: © Monkey Business - fotolia.com

Mit der DGUV Vorschrift 2 gibt es seit dem 1. Januar 2011 erstmals für Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand eine einheitliche und gleich lautende Vorgabe zur Konkretisierung des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG). Die Vorschrift beschreibt neben der erforderlichen Fachkunde vor allem die Aufgaben der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung sowie die verschiedenen Betreuungsmodelle.

Die Aufsichtsdienste der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen unterstützen Betriebe und Verwaltungen bei der praxisgerechten Umsetzung der DGUV Vorschrift 2. Sie informieren über die Vorschrift auf den jeweiligen Homepages und beraten bei Fragen zu deren Anwendung. 

Die DGUV stellt folgende Anwendungshilfen zur Verfügung:

  • Hintergründe und Inhalte der Reform werden in der Handlungshilfe "DGUV Vorschrift 2 - Hintergrundinformationen für die Beratungspraxis (PDF, 1,5 MB)" ausführlich beschrieben.
  • Die Online-Handlungshilfe der DGUV unterstützt Unternehmer/innen, Betriebs- oder Personalräte, Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei der Ermittlung, Aufteilung, Vereinbarung, Dokumentation und Überprüfung der Betreuungsleistungen in der Regelbetreuung für Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten (DGUV Vorschrift 2, Anlage 2).
  • Antworten zu häufig gestellte Fragen zur Anwendung der DGUV Vorschrift 2 finden Sie in einem FAQ-Katalog (PDF, 34 kB).
  • Die Handlungshilfe "Betriebliche Anwendungsbeispiele zur Umsetzung der DGUV Vorschrift 2 (PDF, 1,2 MB)" beschreibt die Umsetzung der Regelbetreuung nach DGUV Vorschrift 2 für Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten in fünf Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchen sowie in einer Kommune. Die Handlungshilfe zeigt anhand der sechs Beispiele auf, wie Betriebe und öffentliche Einrichtungen vorgehen können, um für sich zu dem jeweils spezifisch erforderlichen Ergebnis zu kommen. Die Handlungshilfe bietet Orientierung, welche Schritte für die Umsetzung der Vorschrift erforderlich sind und wie man sie konkret ausgestalten kann. Die in den sechs Beispielen erzielten Ergebnisse sowie das Vorgehen sind betriebsspezifisch und können nicht ohne weiteres auf andere Betriebe übertragen werden. Jedoch gibt die Handlungshilfe wertvolle Anregungen zur Vorgehensweise für eine erfolgreiche Anwendung der DGUV Vorschrift 2 und fasst die wesentlichen Erkenntnisse aus der Anwendung zusammen.

Evaluation

Die Anlage 2 der DGUV Vorschrift 2 wurde 2017 einer Evaluation unterzogen. Die Ergebnisse stehen zum Download bereit. Auf Basis dieser Ergebnisse und weiterer Erfahrungen bei der Anwendung der DGUV Vorschrift 2 wird die Vorschrift einer erneuten Überarbeitung unterzogen. Die aktualisierte Fassung wird voraussichtlich 2020 veröffentlicht.

Pilotprojekt Zentrumsmodell

Zur Verbesserung der betrieblichen Betreuung insbesondere kleinerer Betriebe nach dem Arbeitssicherheitsgesetz und der DGUV Vorschrift 2 soll das Zentrumsmodell etabliert werden. Eine sinnvolle Vernetzung vorhandener geeigneter Betreuungskapazitäten und eine Nutzung durch mehrere Unfallversicherungsträger sollen möglichst kurze Wegezeiten bei angemessener Vergütung für die Anbieter ermöglichen. Das Zentrumsmodell wird im Rahmen eines Pilotprojektes erprobt. Nach Ablauf der Pilotprojektphase wird über das weitere Vorgehen beraten.

Weitere Informationen

Handlungshilfen zur DGUV Vorschrift 2: 


Ansprechpersonen

Andrea Kuhn
Abteilung Sicherheit und Gesundheit (SiGe)
Referat "Betriebliche Arbeitsschutzorganisation"
Telefon: +49 30 13001-4532

Aktuelles

Ergebnisse Evaluation DGUV Vorschrift 2, Anlage 2 liegen vor

Evaluation bestehender Arbeitsschutzregelungen

Die DGUV hat das Umfrageforschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung mit der Durchführung einer repräsentativen Untersuchung zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz beauftragt. Gegenstand der Untersuchung sind von der DGUV erlassene Arbeitsschutzregelungen. Diese sollen evaluiert, also auf Ihre Praktikabilität und Wirksamkeit hin überprüft werden.