Allergiediagnostik in der Metallbranche

Zwei Handflächen mit Hautekzemen

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Hautekzeme an der Hand
Bild: Tiler84, fotolia

Die ehemalige interdisziplinäre Ad-hoc-Arbeitsgruppe "Allergiediagnostik in der Metallbranche" bestand aus Vertretern der zuständigen Unfallversicherungsträger, des Verbandes Schmierstoffindustrie (VSI), der Deutschen Kontaktallergie-Gruppe (DKG), des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK), des Diagnostika-Herstellers Hermal sowie staatlicher Gewerbeärzte und Werksärzte. Sie veröffentlichte im Dezember 2000 zwei Listen mit kommerziell erhältlichen Epikutantestsubstanzen, die als potenziell allergene Inhaltsstoffe von Kühlschmierstoffen bei entsprechenden Patienten zu testen sind. Die erste Liste enthält Substanzen, die in den im Jahr 2000 produzierten und verwendeten Kühlschmierstoffen enthalten sein könnten ("aktuelle Liste"), die andere Liste enthält Substanzen, die früher in Kühlschmierstoffen eingesetzt wurden, im Jahr 2000 jedoch keine oder nur eine unwesentliche Verbreitung hatten ("historische Liste").

Literatur/Informationen/Links

Ad-hoc-Arbeitskreis "Allergiediagnostik in der Metallbranche"

Vordruck eines ärztlichen Anschreibens an den Arbeitgeber zur Ermittlung (PDF, 27 KB)

Leitlinien für den Epikutantest (PDF, 217 KB)

Geier, J. et.al.: Vorschlag für die Epikutantestung bei Verdacht auf Kontaktallergie durch Kühlschmierstoffe – 1. Kommerziell erhältliche Testsubstanzen. Dermatol. Beruf Umwelt 48 (2000) Nr. 6, S. 232-236

Tiedemann, K.-H. et al.: Empfehlungen für die Epikutantestung bei Verdacht auf Kontaktallergie durch Kühlschmierstoffe. Dermatologie in Beruf und Umwelt 50 (2002), S. 180-189

Kontakt:

Portal Kühlschmierstoffe

Fachbereich 3: Gefahrstoffe: Umgang - Schutzmaßnahmen