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Eignung von Sonnenschutzmitteln zur Hautkrebsprävention (BGIA-Report 3/2006)

Titelseite

Titelseite des BGIA-Reports 3/2006

Kurzfassung: Eine übermäßige Einwirkung von Sonnenstrahlung kann bei Menschen zu Sonnenbränden und zu Hautkrebs führen. Häufig werden Sonnenschutzmittel verwendet, die zum Schutz auf die Haut aufgetragen werden. Sie sollen primär vor Sonnenbrand schützen. Es stellte sich jedoch die Frage, ob sie auch zum Schutz vor Hautkrebs wirksam sind. In Veröffentlichungen der letzten Zeit wurden Zweifel an der Eignung von Sonnenschutzmitteln zur Prävention von Hautkrebs geäußert. Zur Klärung dieser Frage führte das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz - BGIA eine Internet- und Literaturrecherche durch. In der wissenschaftlichen Literatur wird die Schutzwirkung von Sonnenschutzmitteln kontrovers diskutiert. Danach ist eine gewisse Wirksamkeit zur Hautkrebsprävention nicht auszuschließen, eine generelle Eignung, insbesondere als alleinige Schutzmaßnahme, scheint jedoch nicht gegeben zu sein. Es ist daher empfehlenswert, zum Schutz der Haut vor den Gefahren der Sonnenstrahlung ein Bündel von Maßnahmen zu ergreifen. Dies schließt neben der grundsätzlichen Vermeidung starker Sonnenstrahlungsexpositionen das Tragen geeigneter Kleidung, die Verwendung von Sonnenschutzmitteln, die Berücksichtigung der individuellen Hautempfindlichkeit und das Tragen von Sonnenbrillen ein.


Bibliografische Angaben

Siekmann, H.; Aengenvoort, B.: Eignung von Sonnenschutzmitteln zur Hautkrebsprävention. BGIA-Report 3/2006. Hrsg.: Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG), Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitsschutz - BGIA, Sankt Augustin 2006.
ISBN: 3-88383-702-4