Referenzmaterialien für Arbeitsplatzmessungen

Kleine Plastikfläschchen

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Referenzmaterial: RM IFA SP 01
Bild: IFA

Referenzmaterialien gewinnen bei Arbeitsplatzmessungen immer mehr an Bedeutung, da sie für Kalibrierungs- und Qualitätskontrollprozesse sowie zur Überprüfung der Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Analysenergebnissen unbedingt erforderlich sind. Aufgrund der Komplexität ihrer Herstellung sind Referenzmaterialien für Gefahrstoffmessungen bisher nur für eine kleine Anzahl von Substanzen und lediglich in begrenzten Mengen verfügbar. Daher ist ihre Produktion ein wichtiges Ziel.

Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) verfolgt derzeit verschiedene Strategien zur Herstellung von Referenzmaterialien. Momentan werden zwei Methoden genutzt, um die Herstellung von Referenzmaterialien für anorganische Säuren und Metalloxide zu realisieren:

  • die piezoelektrische Mikrodosierung von nichtflüchtigen anorganischen Säuren auf Quarzfaserfilter und
  • die Erzeugung von nanoskaligen Metalloxiden und deren Einleitung in einen Staubkanal mit anschließender Probenahme auf Cellulosenitratfilter.

Ab Juni 2018 bietet das IFA erstmals ein Referenzmaterial für Schwefelsäure und Phosphorsäure (H2SO4 und H3PO4) auf Quarzfaserfiltern zum kostenpflichtigen Bezug an.


Kontakt

zum Thema "Referenzmaterialien"

Tel: 02241 231-2567
Fax: 02241 231-842540

Fachbereich 2: Chemische und biologische Einwirkungen

Franziska Nürnberger
Krista Gusbeth
Brigitte Maybaum

Prof. Dr. Dietmar Breuer