Jahresberichte des IFA

IFA Angesteller am Messstand

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Titelseite des Jahresberichts 2019
Bild: DGUV

Die Präventionsarbeit der gewerblichen und öffentlichen Unfallversicherungsträger wirft häufig Fragen auf, die nur mit Hilfe naturwissenschaftlich-technischer Forschung und hochentwickelter Analytik beantwortet werden können. Diese Antworten liefert das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) seit nunmehr 40 Jahren - unabhängig, fachübergreifend und in enger Kooperation mit seinen Partnerinstitutionen im In- und Ausland. Der Schwerpunkt in der Arbeit des IFA liegt auf der Forschung zu naturwissenschaftlich-technischen Fragen sowie auf der Beratung der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Ebenso gehört die Prüfung von Produkten zu den Tätigkeitsfeldern des Instituts. Chemische, biologische und physikalische Einwirkungen bei der Arbeit dokumentiert und untersucht das Institut ebenso wie die ergonomische und sichere Gestaltung der Arbeit. Dabei fließen Erkenntnisse sowohl fachübergreifend als auch in Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern in die Arbeitsergebnisse ein. Diese stehen über Publikationen in neuen und klassischen Medien, als Software, in Datenbanken und als Ergebnisse der Normung zur Verfügung.

Zur Entwicklung neuer, sehr empfindlicher Analyseverfahren für Gefahrstoffe arbeitete das IFA ein umfassendes Konzept aus. Wichtige Zukunftsthemen konnten im Rahmen der Projekte "Datenbrillen" und "VR-Absturzprävention" weiter vorangetrieben werden. Eine vom IFA und der Unfallkasse Hessen entwickelte CO2-App für mobile Endgeräte sorgt für frischen Wind in Büros und Klassenräumen.

2019 wurde der Neubau (Bauteil 9) mit den chemischen und biologischen Laboratorien des IFA fertiggestellt. Er bietet mehr als 2 000 m2 hochmoderne Laborfläche und -technik, verteilt auf Erdgeschoss und zwei Obergeschosse.

Unter der Leitung des IFA wurde in 2019 zudem das neue internationale Projekt "PEPPA - PEROSH - Austauschplattform für Messungen physischer Aktivität und Belastungen am Arbeitsplatz - eine Machbarkeitsstudie" gestartet. Das IFA hat 2019 erneut Informationen aus der Forschung für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet: Eindrucksvoll zeigen dies unter anderem die IFA Projekte für Kinder, z. B. zum UV-Schutz oder bei "Kinder forschen zu Prävention". In der GESTIS-Stoffdatenbank wurden 2019 besondere die GHS-Einstufungen überarbeitet und über 1 400 Stoffe auf Aktualität überprüft; in der Biostoffdatenbank ist die Zahl der Datenblätter mit erweiterten Informationen auf 295 gestiegen. Seine Arbeitsergebnisse aus Forschung und Prüfung hat das IFA auch 2019 in zahlreichen Medien gedruckt und online veröffentlicht: in Fachzeitschriften, in Form von IFA Reports und BK-Reports, in Loseblattwerken und Informationsblättern. Im Berichtsjahr gab es 61 Publikationen in Fachzeitschriften. Die Gesamtzahl der Publikationen belief sich auf 203. Alle Veröffentlichungen sind online in der von IFA und IAG gemeinsam gespeisten Publikationsdatenbank recherchierbar.


Vier Bilder von Arbeitsplätzen

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Bild: DGUV

Jahresbericht 2018


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Jahresbericht 2016


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