DGUV Kompakt 2018

Titelseite der Broschüre

Bild: © DGUV

Juni 2018

  • 1,3 Millionen freiwillige Feuerwehrkräfte in Deutschland rücken aus bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und anderen Notsituationen. Wie sind sie abgesichert, wenn sie beim Einsatz selbst einen Unfall erleiden?
  • Opfer von Anschlägen, Amokläufen und anderen Großschadensereignissen müssen schnell und unbürokratisch Hilfe bekommen. Welche Angebote es bereits gibt und wo die gesetzliche Unfallversicherung ihre Strukturen weiter ausbaut, erklärt Thomas Wittschurky, Geschäftsführer der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen, in einem Interview.
  • Menschen, die Extremereignisse wie Gewaltattacken oder schreckliche Eindrücke während eines Rettungseinsatzes erlebt haben, brauchen zeitnah psychotherapeutische Hilfe. Das Psychotherapeutenverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung bietet Betroffenen rasch und konkret Unterstützung an, um traumatische Erlebnisse besser zu verarbeiten.

Mai 2018

  • Zu den im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigten sozialpolitischen Vorhaben gehört auch die Weiterentwicklung des Berufskrankheitenrechts. Vor zwei Jahren hatte die DGUV bereits ein Konzept entwickelt und hofft nun, dass die neue Bundesregierung zügig einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegt.
  • Im Interview sprechen die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Manfred Wirsch und Volker Enkerts über die Weiterentwicklung der gesetzlichen Unfallversicherung im Zuge der Digitalisierung. Neben Auswirkungen auf die Verwaltungsleistungen geht es auch um neue Belastungen für Erwerbstätige und die Absicherung von Solo-Selbstständigen.
  • Mit dem Verordnungsvorschlag der EU-Kommission vom 13. März nimmt die Europäische Arbeitsbehörde (ELA) Kontur an. Sie ist ein Baustein des EU-Großprojekts zur Umsetzung der europäischen Säule sozialer Rechte. Die DGUV beobachtet kritisch die geplanten weitreichenden Kompetenzen der ELA.

Diese Ausgabe von DGUV Kompakt liegt auch in englischer Sprache vor.

März/April 2018

  • Der Koalitionsvertrag von Union und SPD sieht weitreichende Änderungen für die Altenpflege vor. Unter anderem soll ein Sofortprogramm den Personalmangel in Pflegeeinrichtungen lindern. Zudem soll es erstmals verbindliche Instrumente der Personalbemessung geben. Hierfür sollen 8.000 zusätzliche Fachkraftstellen geschaffen werden. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen begrüßen diese Pläne.
  • Die EU-Kommission hat neben der Einrichtung einer Europäischen Arbeitsbehörde auch die Einführung einer einheitlichen europäischen Sozialversicherungsnummer vorgeschlagen. In DGUV Kompakt beziehen der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Rentenversicherung Bund und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Position.
  • Wenn Rettungskräfte im Einsatz behindert oder beschimpft werden, dann sind das keine Einzelfälle. Eine Studie zur Gewalt gegen medizinisches Rettungsdienstpersonal macht deutlich, dass über die Hälfte der befragten Rettungskräfte weder auf verbale noch auf gewalttätige Übergriffe vorbereitet sind.

Diese Ausgabe von DGUV Kompakt liegt auch in englischer Sprache vor.

Februar 2018

  • Sollen Internetplattformen wie AirBnB, Amazon Mechanical Turk und Co., für die Selbstständige tätig werden, Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung zahlen? Mit einer solchen Forderung stieß DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer zu Jahresbeginn eine Debatte über die soziale Absicherung bei neuen Formen der Erwerbstätigkeit.
  • 1993 haben die Spitzenorganisationen der deutschen Sozialversicherung ein Verbindungsbüro in Brüssel eröffnet, um gemeinsam unmittelbar Einfluss auf die Initiativen der EU im Sozial- und Gesundheitsbereich zu nehmen. Das 25-jährige Bestehen ist Anlass für eine Fachkonferenz zum Thema "Sozialversicherung im digitalen Wandel". DGUV Kompakt sprach mit Ilka Wölfle, Direktorin der Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung in Brüssel.
  • Die EU-Kommission hat eine öffentliche Befragung eingeleitet, ob die EU die Mitgliedstaaten dabei unterstützen kann, den Zugang zum Sozialschutz für alle Formen der Erwerbsarbeit sicherzustellen. Die Spitzenorganisationen der deutschen Sozialversicherung verweisen in einer Stellungnahme darauf, dass die Mitgliedstaaten dafür verantwortlich sind, die wesentlichen Grundsätze ihrer Sozialschutzsysteme festzulegen. Ein besserer Erfahrungs- und Informationsaustausch kann aber die Mitgliedstaaten in ihrer Verantwortung unterstützen.

Diese Ausgabe von DGUV Kompakt liegt auch in englischer Sprache vor.


Kontakt

Kathrin Baltscheit
Redaktion DGUV Kompakt
030 288763762