Arbeitsmedizinische Studie "Kombinationsexpositionen von Ganzkörper-Vibrationen und Körperhaltungen

Projekt-Nr. FF-FP 0306

Status:

laufend

Zielsetzung:

Rückenbeschwerden sind ein weit verbreitetes Problem, das viele Beschäftigte betrifft, und das viele Ursachen haben kann. Bei Fahrerarbeitsplätzen zum Beispiel wirken Schwingungen über den Sitz auf den Beschäftigten ein (Ganzkörpervibrationen). Ganzkörpervibrationen (GKV) können bei langjährigen Tätigkeiten die Bandscheiben schädigen. Falls gleichzeitig ungünstige Körperhaltungen beim Fahren eingenommen werden müssen, kann dies die Schäden verstärken. Diese Studie untersucht den Zusammenhang zwischen GKV und Körperhaltungen auf die Angabe von Rückenschmerzen bei Fahrern verschiedener Fahrzeuge.

Aktivitäten/Methoden:

Es werden insgesamt vier Untergruppen untersucht: Fahrer mit hoher GKV und günstiger/ungünstiger Körperhaltung und Fahrer mit niedriger GKV und günstiger/ungünstiger Körperhaltung. Aus jeder Gruppe werden jeweils zehn Arbeitsplätze mit dem CUELA-Messsystem vermessen und insgesamt 60 Beschäftigte körperlich untersucht (nach der Fokus-Methode des G46) und zu möglichen Confoundern befragt. Aus diesen Daten sollen Expositionsmatrizes erstellt werden und Risikoprofile für die Entstehung von Rückenschmerzen abgeleitet werden.

Stand:

23.02.2011

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)
  • RWTH Aachen
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

Lärm/Vibrationen, Mechanische Gefährdungen

Schlagworte:

Muskel-Skelett-Erkrankungen (außer Krebserkrankungen), Ergonomie, Prävention

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Ganzkörpervibration (GKV), Körperhaltung

Weitere Informationen