Raumluftqualität in Innenräumen

Schematische Darstellung von Innenräumen

Innenräume: Büros und Schulen
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Der Mensch hält sich die überwiegende Zeit des Tages in Innenräumen auf. Gute Raumluftqualität ist daher eine der Grundlagen für Gesundheit, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und für gutes Arbeiten, Lernen und Lehren. Sie kann durch verschiedene Innenraumschadstoffe aus zahlreichen Quellen sowohl im Innenraum als auch von außen beeinflusst werden.

Voraussetzung für gute Raumluftqualität ist ausreichende Lüftung des Raumes, sodass gemäß der Technischen Regel für Arbeitsstätten ASR A3.6 "Lüftung" in Arbeits-, Seminar- und Schulräumen "gesundheitlich zuträgliche Atemluft“ gewährleistet werden kann.

Wirkungen von schlechter Luft können sein:

  • Entstehung von Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsschwäche
  • Verringerung der Leistungsfähigkeit hinsichtlich Schnelligkeit und Fehlerfreiheit
  • Verringerung der Aufmerksamkeitsleistung
  • Verschlechterung der physischen Verfassung
  • Erhöhung von Fehlzeiten
  • Erhöhung der Herzfrequenz
  • Höhere Prävalenz akuter Erkrankungen

Zur Beurteilung der Raumluftqualität kann in Innenräumen, in denen der Mensch die Hauptemissionsquelle ist, die Kohlendioxidkonzentration als Indikator herangezogen werden. Nach ASR A3.6 gilt folgendes Bewertungsschema:

  • Bis 1.000 ppm: hygienisch unbedenklich
  • 1.000 bis 2.000 ppm: hygienisch auffällig
  • Mehr als 2.000 ppm: hygienisch inakzeptabel

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Die CO2-App

Ansprechpartnerin

Dr. Simone Peters

Fachbereich 3: Gefahrstoffe: Umgang - Schutzmaßnahmen

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