Prozessanalyse und Empfehlungen für den praxisrelevanten Einsatz verhältnisorientierter Studierendenbefragungen zur gesundheitsförderlichen Verbesserung von Studienbedingungen (am Beispiel des Bielefelder Fragebogens)

Projekt-Nr. FF-FP 0490

Status:

laufend

Zielsetzung:

Das Projekt verfolgt das Gesamtziel, Handlungs- und Prozessempfehlungen zu erarbeiten, um Hochschulen zu befähigen, verhältnisorientierte Studierendenbefragungen zur gesundheitlichen Verbesserung von Studienbedingungen selbstständig und beratungsunabhängig durchzuführen, um strukturverbessernde Maßnahmen datengestützt ableiten und ihrer gesetzlichen Pflicht zur Psychischen Gefährdungsbeurteilung (GBPsych) an Studienplätzen nachkommen zu können. Dabei sollen die folgenden Forschungsfragen beantwortet werden:

  1. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Rahmen- und Studienbedingungen an Hochschulen und der (psychischen) Gesundheit Studierender unter Berücksichtigung hochschulspezifischer Merkmale?
  2. Wie lassen sich vulnerable Studierendengruppen charakterisieren, für die besondere Präventionsmaßnahmen getroffen werden müssten?
  3. Welche Themenblöcke lassen sich datengestützt als Kernelemente des Bielefelder Fragebogens identifizieren, die eine Grundlage zur Segmentierung zukünftiger Befragungen bilden können?

Aktivitäten/Methoden:

Das Verbundprojekt ist in drei Teilprojekte unterteilt, die insgesamt aus vier Arbeitspaketen (AP) bestehen. In Teilprojekt 1 soll eine qualitative Datenerhebung Inhalte für abzuleitende Handlungsempfehlungen liefern. Dabei werden in AP 1 des Teilprojekts die Herausforderungen/erfolgskritischen Faktoren mithilfe qualitativer Interviews von Schlüsselpersonen an Hochschulen identifiziert, welche in AP 2 in lösungsfokussierten Workshops behandelt werden. Teilprojekt 2 beinhaltet die quantitative Studienphase, in der in AP 3 weiterführende statistische Analysen des im Vorgängerprojekt FF-FP-0460 "StudiBiFra" generierten Datensatzes vorgenommen werden. Diese beziehen sich vor allem auf die Identifizierung von Präventionsbereichen und relevanten Zielgruppen. In Teilprojekt 3 werden die Ergebnisse aus Teilprojekt 1 und 2 zusammengefasst. Das dort verortete AP 4 beinhaltet die Synthetisierung der generierten qualitativen und quantitativen Daten zur Erarbeitung der Handlungs- und Prozessempfehlungen ("Roadmap").

Stand:

08.03.2024

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Universität Bielefeld
Branche(n):

Bildung, Wissenschaft

Gefährdungsart(en):

Psychische Fehlbelastungen

Schlagworte:

Bildung, Psychische Beanspruchung/Belastung, Prävention

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Studierendenbefragungen, Studienbedingungen, Bielefelder Fragebogens

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