Feldquellen

Hohe Feldstärken treten erfahrungsgemäß an folgenden beispielhaft genannten industriellen Anwendungen auf:

Eine Hand hält das Messgerät

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Messung der magnetischen Flussdichte an einem Plattenentmagnetisierer
Bild: IFA

  • Induktives Erwärmen/Schmelzen/Schweißen
  • Entmagnetisierungsanlagen
  • Widerstandsschweißen
  • Hochfrequenz(HF)-Schweißen, HF-Trocknen
  • Arbeiten an Sendeantennen im laufenden Betrieb
  • Arbeiten an Sendern hoher Sendeleistung
  • Radaranlagen
  • Hochstromanwendungen

Messgerät vor der Maschine

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Messung der elektromagnetischen Felder an einer Punktschweißmaschine. Auch in diesem Bereich treten meist hohe magnetische Flussdichten auf, sodass eine Bewertung der Exposition erforderlich sein kann.
Bild: IFA

Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung sollten sie genauer betrachtet werden. Demgegenüber gibt es Anlagen und Anwendungen, für deren Feldemissionen eine Abschätzung anhand von Herstellerangaben oder Standortbescheinigungen ausreichend ist, beispielsweise:

  • Basisstationen lokaler Funknetze (WLAN)
  • Schnurlos-Telefon-(DECT)- und Bluetooth-Anlagen
  • Mobilfunk-Sendeanlagen, an denen nicht unmittelbar Arbeiten durchgeführt werden

Der DGUV-Report "Innenraumarbeitsplätze" bietet einen Überblick über die Exposition gegenüber elektromagnetischen Felder an Innenraumarbeitsplätzen und die dort typischen Feldquellen. Der Report enthält Tabellen mit Feldemissionswerten, die bei der Beurteilung der Relevanz der Feldquellen hilfreich sein können.


Kontakt

Dipl.-Ing. Ingo Bömmels

Fachbereich 4: Arbeitsgestaltung, Physikalische Einwirkungen

Tel: +49 30 13001-3480
Fax: +49 30 13001-38001


Dr. Carsten Alteköster

Fachbereich 4: Arbeitsgestaltung, Physikalische Einwirkungen

Tel: +49 30 13001-3481
Fax: +49 30 13001-38001


Claudine Neumann, M.Sc.

Fachbereich 4: Arbeitsgestaltung, Physikalische Einwirkungen

Tel: +49 30 13001-3482
Fax: +49 30 13001-38001