Lärmminderung

Lärmminderung lässt sich auf verschiedenen Wegen erreichen. Nach der Lärm- und Vibrationsarbeitsschutzverordnung muss Lärm am Entstehungsort verhindert werden. Dabei haben technische Maßnahmen Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen. Als letzte Maßnahme wird die persönliche Schutzausrüstung gegen Lärm (Gehörschutz) bereitgestellt. Es gilt also das TOP-Prinzip: Technische vor Organisatorischer vor Persönlicher Maßnahme.

Die folgenden Abschnitte erläutern verschiedene technische Möglichkeiten der Lärmminderung. Dabei stellen der Einkauf lärmarmer Maschinen und das Praxisbeispiel "Lärmgeminderte Sägeblätter" technische Lärmminderungsmaßnahmen am Entstehungsort dar. Die Lärmminderung durch raumakustische Maßnahmen ist ebenfalls eine technische Maßnahme, allerdings auf dem Übertragungsweg des Schalls.

Image
Einkauf lärmarmer Maschinen
Zur Unterstützung von Betrieben, die Lärm emittierende Maschinen neu beschaffen oder durch leisere Maschinen ersetzen wollen, hat das IFA die notwendigen Informationen zusammengestellt. Sie sind gegliedert in die Themen Rechtliche Vorgaben ...

Image
Lärmminderung durch raumakustische Maßnahmen
Die Lärmbelastung in Arbeitsräumen setzt sich aus dem von Maschinen und Geräten direkt abgestrahlten Schall und dem von Wänden und Decken reflektierten Schall zusammen. Durch eine schallabsorbierende Gestaltung der Decken- und/oder Wandflächen ...

Image
Lärmquelle Kreissäge: einfache Lösungen für gehörschonendes Arbeiten
Die hohe Geräuschemission belastet die Beschäftigten an Kreissägen und die Nachbararbeitsplätze stark mit Lärm. Kreissägen werden an vielen Arbeitsplätzen in Holz verarbeitenden Betrieben, aber auch in Betrieben der Metall und Kunststoff verarbeitenden Industrie eingesetzt...

Ansprechpartner

Dr. Florian Schelle

Fachbereich 4: Arbeitsgestaltung, Physikalische Einwirkungen

Tel: +49 30 13001-3410
Fax: +49 30 13001-38001


Jan Selzer

Fachbereich 4: Arbeitsgestaltung, Physikalische Einwirkungen

Tel: +49 30 13001-3424
Fax: +49 30 13001-38001