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Implantierbares Mikrosystem zur Rückenmarksadaptation bei einer Behandlung der Querschnittlähmung - Teilvorhaben B: Neurobiologische Validierung

Projekt-Nr. FF-FR 0162B

Status:

laufend

Zielsetzung:

Auf der Grundlage des Schlüsselexperimentes (proof-of-concept) des vorangegangenen Projektes soll in diesem Teilvorhaben der Einsatz des implantierbaren mechanischen Mikrosystems (connector chip) optimiert und einer pharmakologischen Ergänzungsbehandlung in Verbindung mit dem Mikrosystem zugeführt werden. Durch die pharmakologische Zusatzbehandlung soll die Narbenbildung in der Umgebung des implantierten Chips gehemmt und das Axonwachstum beschleunigt werden.
Hauptziel ist die Verbesserung der axonalen Regeneration und funktionellen Erholung nach vollständiger Durchtrennung des Rückenmarks.

Aktivitäten/Methoden:

Teilziele und Methoden sind:
1) die Etablierung der OP-Methodik zur kompletten Durchtrennung des Rückenmarks
2) die Validierung des Schlüsselexperiments mit lokomotorischer Funktionstestung
3) Longitudinalstudie zum Regenerationsverhalten der Axone unter Anwendung immhunhistochemischer und axonaler Tracingverfahren
4) Optimierung der Implantationsmethode und des Chiptyps (Entwicklung verschiedener Chiptypen erfolgt in Teilvorhaben A)
5) Lokomotorische Funktionstestung (Offenfeld-Test) nach Optimierung der OP-Methodik und des Chiptyps
6) Entwicklung einer medikamentösen Zusatztherapie (Hemmung der fibrösen Narbenbildung durch Eisenchelatoren) in Verbindung mit der Chipimplantation
7) Überprüfung der Funktionserholung nach Kombinationsbehandlung

Stand:

23.02.2011

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Universitätsklinikum Düsseldorf
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

-Verschiedenes-

Schlagworte:

Rehabilitation

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Implantierbares Mikrosystem, Rückenmarksadaptation, Querschnittlähmung