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Auswirkungen von Schichtarbeit auf die Gesundheit

Projekt-Nr. IPA 70

Status:

abgeschlossen 12/2016

Zielsetzung:

Im Jahr 2007 stufte die International Agency for Research on Cancer (IARC) Schichtarbeit, die mit zirkadianen Störungen einhergeht, als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen (Gruppe 2A) mit Brustkrebs als möglicher Zielerkrankung ein. In Deutschland gibt es erste Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit im Sinne einer nachtschichtbedingten Brustkrebserkrankung bei den Unfallversicherungsträgern. Es besteht deshalb ein hoher Beratungs- und Forschungsbedarf, die Auswirkungen von Nachtschichtarbeit und dabei ihre Rolle bei der Entstehung von Brustkrebs näher abzuklären. Dazu wird ein Kompetenz-Netzwerk zur Untersuchung von Schichtarbeit aufgebaut werden, das Wissenschaftler, UV-Träger und weitere Experten mit einbezieht. Ziel ist die Entwicklung von Schichtsystemen, deren gesundheitliche Effekte minimal sind.

Aktivitäten/Methoden:

Aufbau eines Kompetenz-Netzwerkes zu Schichtsystemen, Evaluierung typischer Schichtsysteme und deren gesundheitlicher Wirkung, Einbeziehung des Themas Schichtarbeit in zukünftige epidemiologische Studien.

Ergebnisse:

Projektergebnisse auf den Seiten des IPA

Stand:

09.01.2017

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)
Branche(n):

Verwaltungen

Gefährdungsart(en):

Arbeitsorganisation/-schutzmanagement, Mehrfachbelastungen

Schlagworte:

Organisatorische Schutzmaßnahmen (inkl. Lage und Dauer der Arbeitszeit), Beanspruchung

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Brustkrebs, zirkadiane Störung, Nachtschicht