Expositionslabor

Projekt-Nr. IPA 66

Status:

laufend

Zielsetzung:

Die inhalative Exposition durch Gase, Stäube und Aerosole stellt nach wie vor die häufigste Form der Gesundheitsgefährdung am Arbeitsplatz dar. In dem neuen Expositionslabor können derartige Expositionen nachgestellt und die Effekte am Menschen qualitätsgesichert untersucht werden. Im Expositionslabor können Untersuchungen an vier bis acht Personen gleichzeitig und mit Simulation einer definierten körperlichen Arbeitsbelastung erfolgen. Zunächst sollen vor allem Expositionen gegenüber reizenden Stoffen im Niedrigdosisbereich zur Abgrenzung von belästigenden und irritativen Effekten untersucht werden.

Aktivitäten/Methoden:

Einsatz verschiedener Methoden, je nach Fragestellung.

Ergebnisse:

Die Erfassung von frühen Effekten der inhalativen Exposition mit chemisch-irritativen oder auch allergologisch relevanten Substanzen trägt zur Festlegung von Schutzmaßnahmen und Arbeitsplatzgrenzwerten bei. Im Vergleich zu Untersuchungen direkt am Arbeitsplatz können Ko-Expositionen ausgeschlossen werden. Weitere Schwerpunkte der Arbeit sind verschiedene Verfahren der Expositionsgenerierung und -überwachung sowie die Neuentwicklung und Validierung von Methoden zur Erfassung früher adverser gesundheitlicher Effekte.

Stand:

19.03.2019

Projekt

Gefördert durch:
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)
Projektdurchführung:
  • Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)
  • Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM), Hannover
  • Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund
Branche(n):

-branchenübergreifend-

Gefährdungsart(en):

Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren, Gefahrstoffe

Schlagworte:

Chemische Arbeitsstoffe, Arbeitsumwelt (Belastungen, Gefährdungen, Expositionen, Risiken)

Weitere Schlagworte zum Projekt:

inhalative Exposition, Gase, Stäube, Aerosole, Expositionslabor