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Prävention von Hauterkrankungen im Friseur-Handwerk - Teilvorhaben 3: Sekundäre Individualprävention in Friseurbetrieben

Projekt-Nr. BG36 #008

Status:

abgeschlossen 12/1996

Zielsetzung:

Hohe Zahl von berufsbedingten Hauterkrankungen im Friseurgewerbe, die zur Aufgabe des Friseurberufs zwingen. Ziel: Friseure mit berufsbedingten Hauterkrankungen sollen durch gezielte medizinische und pädagogische Intervention zur Entwicklung eigener Problemlösungsstrategien und Handlungskompetenz angeleitet werden, die ihnen ein Verbleiben im Beruf ermöglichen.

Aktivitäten/Methoden:

Kombinierte Verhaltens- und Verhältnis-Prävention; Teilnehmer der Maßnahme: 215 hauterkrankte Friseure, die noch im Friseurberuf tätig sind; dermatologische Untersuchung, exploratives Interview zu Einstellung, Verständnis und Motivation; theoretisches und praktisches Seminar mit Erfahrungsaustausch; Betriebsberatung am Arbeitsplatz; dermatologische Abschlussuntersuchung, Wiederholungsseminar und Diskussion von Umsetzungsproblemen nach sechs Monaten

Ergebnisse:

Maßnahmen waren gesamtheitlich sehr erfolgreich: Erfolgsquote (Berufsverbleib) 81 % von 150 Teilnehmern am Gesamtprogramm; Evaluation von Einzelmaßnahmen nicht möglich; Voraussetzung für die erforderliche Verhaltensänderung ist nicht die Einstellung, sondern die Bereitschaft zur Änderung der Einstellung; Gruppenbetreuung ist effektiver als Individualbetreuung

Veröffentlichungen:

Schwanitz, H.J.: Prävention chronischer Friseurekzeme. Allergologie (1993) Nr. 10, S. 408-412

Stand:

22.08.2000

Projekt

Gefördert durch:
  • Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
Projektdurchführung:
  • Hautklinik der Universität Osnabrück
Branche(n):

Gesundheitswesen

Gefährdungsart(en):

Gefahrstoffe, arbeitsbedingte Erkrankungen

Schlagworte:

Prävention, Schutzmaßnahme, Berufskrankheit

Weitere Schlagworte zum Projekt:

Verhaltens- und Verhältnisprävention für hauterkrankte Friseure