Arbeitsunfälle im Straßenverkehr

Arbeitsunfälle im Straßenverkehr haben schwerwiegende Folgen

Berufskraftfahrer wie LKW- oder Taxi-Fahrer und andere häufig im Straßenverkehr Tätige wie z. B. Vertriebsmitarbeiter verunglücken trotz zunehmender Professionalität leider auch zu oft; sie erleiden dann so genannte "Arbeitsunfälle im Straßenverkehr", die die Berufsgenossenschaften entschädigen müssen. Allein im Jahr 2015 starben auf bundesdeutschen Straßen etwa 500 Menschen bei der Ausübung ihres Berufes oder auf dem Weg dorthin. Unfälle im Straßenverkehr verursachen in den meisten Fällen schwerwiegendere Verletzungen als andere Arbeitsunfälle und lösen somit viel persönliches Leid aus. Im Jahr 2014 wurden den Berufsgenossenschaften knapp 5.000 Unfälle gemeldet, deren Unfallopfer im Anschluss arbeitsunfähig wurden und eine Unfallrente bezogen.

Besonders gefährdet sind PKW- und LKW-Fahrer - etwa drei Viertel aller bei den Berufsgenossenschaften gemeldeten Arbeitsunfälle im Straßenverkehr entfallen auf diese Fahrzeuge. Dabei sind Unfälle mit LKW-Beteiligung schwerwiegender als die PKW-Unfälle: Im Jahr 2015 wurden 146 LKW-Fahrer bei einem Verkehrsunfall getötet. Insgesamt nimmt die Zahl der Todesfälle in diesem gewerblichen Bereich jedoch trotz wachsender Transportleistung stetig ab.

Ansprechperson

Dr. Sven Timm
Stabsbereich Prävention
Referat Strategische
Kooperationen
Tel: 02241 231-1316

German Road Safety