Abgeschlossene Projekte

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Systematische Integration von Sicherheit und Gesundheit in den Betrieb

Harmonisierung der Arbeitsschutzanforderungen von Großunternehmen an deren Kontraktoren

Großunternehmen stellen bei der Auswahl und Beauftragung von Kontraktoren i.d.R. Anforderungen an deren Arbeitsschutzorganisation. Hierbei existierte bislang jedoch kein allgemein akzeptierter oder gängiger Standard. Das Projekt hat daher mit seiner Kurzinformation "FB ORG-002: Sicherheit und Gesundheit als Teil der Auftragsvergabe" einen Beitrag geleistet zur Vereinheitlichung von Arbeitsschutzanforderungen an Kontraktoren, die auch den Anforderungen der Unfallversicherung an den betrieblichen Arbeitsschutz entsprechen und den Auftraggebern hierbei eine Hilfestellung zur Formulierung und Überprüfung entsprechender Arbeitsschutzanforderungen bieten. Das Projekt wurde im Sachgebiet "Systematische Integration von Sicherheit und Gesundheit in den Betrieb" durchgeführt.


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Neue Formen der Arbeit

Strategische Planung von Handlungsempfehlungen im Themengebiet "Neue Formen der Arbeit"

Das DGUV Initiativpapier "Neue Formen der Arbeit - Neue Formen der Prävention" beschreibt die wichtigsten Entwicklungstrends und Herausforderungen für die Prävention zu neuen Formen der Arbeit, gibt allerdings noch keine konkreten Handlungsempfehlungen hierzu. Im Rahmen des Projektes sollen nun auf Basis des Initiativpapiers und unter Berücksichtigung weiterer seitens der Politik, der Sozialpartner oder auch der Wissenschaft vorgegebener Schwerpunkte die dringendsten Bedarfe für eine Unterstützung durch die Unfallversicherung identifiziert werden. In weiteren Projekten sollen hierzu dann entsprechende Präventionsprodukte entwickelt werden. Das Projekt wird im Sachgebiet Neue Formen der Arbeit durchgeführt.


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Evaluation

5. Fachgespräch Evaluation am 19. und 20. April 2018 in der DGUV Akademie Dresden

Das 5. Fachgespräch Evaluation hat das Ziel, Fragen und Vorhaben zur Wirkungsforschung komplexer Interventionen und Strategien im Arbeitsschutz intensiv und in einer breiteren Akteurs- und Publikumsgemeinschaft zu diskutieren. Um die Erfahrungen und Synergien zu nutzen, richtet sich die Veranstaltung an Teilnehmende von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Bund, Ländern, Verbänden sowie AUVA und SUVA.

Beispiele für die Evaluation komplexer Interventionen, die in der Veranstaltung angesprochen werden sollen, sind die Evaluation der DGUV Vorschrift 2 sowie die Evaluation der GDA. Im Vordergrund steht dabei der methodische Zugang in Bezug zu den möglichen Erkenntnissen, die sich aus einzelnen Methoden ableiten lassen. Darüber hinaus sollen weitere aktuelle Evaluationsvorhaben vorgestellt werden.

Ab Herbst 2017 können Sie Informationen zum Programm der Veranstaltung sowie zur Anmeldung bei der DGUV Akademie Dresden - Tagungszentrum - erhalten.


Sachgebiet: Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung

  • DGUV Fachgespräch "DGUV Vorschrift 2: Aktuelle Entwicklungen (2017)"
    In einem Fachgespräch am 23./24. Mai 2017 wurde insbesondere mit Präventionsexperten der Unfallversicherungsträger und der Länder, Fachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärzten und weiteren betrieblichen Arbeitsschutzakteuren über aktuelle Entwicklungen im Bereich der DGUV Vorschrift 2 beraten. Die Ergebnisse der Evaluation und die Auswirkungen auf die Vorschrift wurden erörtert und diskutiert. Des Weiteren wurde der aktuelle Stand zur Umsetzung von Lösungsvorschlägen zur Sicherung der betriebsärztlichen Betreuung in Deutschland vorgestellt. Die Ergebnisse des Fachgesprächs finden Sie hier.
  • DGUV Fachgespräch "DGUV Vorschrift 2: Anwendung, Erfahrungen und Ausblick" (2015)
    n dem Fachgespräch wurden insbesondere mit Präventionsexperten der Unfallversicherungsträger und der Länder, mit Fachkräften für Arbeitssicherheit, Betriebsärzten und weiteren betrieblichen Arbeitsschutzakteuren über deren Erfahrungen mit der Anwendung der DGUV Vorschrift 2 nach der Reform 2011 diskutiert sowie ein Ausblick auf die anstehende Evaluation der Vorschrift gegeben.

Sachgebiet: Sicherheitsbeauftragte

  • Leitfaden zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten im öffentlichen Bereich
    In § 22 Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) werden Unternehmer zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten verpflichtet, wenn in ihrem Unternehmen regelmäßig mehr als 20 Beschäftigte tätig sind. Durch die 2014 in Kraft getretene neue DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" ergaben sich Änderungen bei der Ermittlung der Anzahl von Sicherheitsbeauftragten in den Betrieben, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen. Das Sachgebiet Sicherheitsbeauftragte hat parallel einen Leitfaden für die Bestellstaffeln in Einrichtungen des öffentlichen Dienstes erarbeitet, die dessen Besonderheiten berücksichtigt. Der Leitfaden (PDF, 42 kB) ist im Internetangebot des Fachbereichs hinterlegt.
  • Sibe-Schrift als DGUV Information
    Sicherheitsbeauftragte (Sibe) übernehmen eine wichtige Rolle, damit in den Betrieben sicher und gesund gearbeitet werden kann. Die Unternehmensleitungen bestellen Sicherheitsbeauftragte unter Beteiligung des Betriebs- oder Personalrates. Im Projekt "Sibe-Schrift als DGUV Information" ist die DGUV Information 211-042 "Sicherheitsbeauftragte" erstellt worden, in der über die Aufgaben der Sicherheitsbeauftragten, Vorgehensweisen und Lösungsmöglichkeiten im Betrieb informiert wird. Der Fachbereich Organisation des Arbeitsschutzes hat die vom Sachgebiet Sicherheitsbeauftragte entwickelte Schrift im Oktober 2017 beschlossen. In Kürze wird die Druckfassung über die Publikationsdatenbank der DGUV beziehbar sein. Einige bisherige Schriften zu Sicherheitsbeauftragten sollen zeitgleich zurückgezogen werden.

Sachgebiet: Systematische Integration von Sicherheit und Gesundheit in den Betrieb

  • Empfehlungen für die Qualifizierung von AMS-Begutachtern zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement
    Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) nimmt für die Betriebe immer weiter an Bedeutung zu. Deshalb wurde im Sachgebiet der DGUV-Verfahrensgrundsatzes für Arbeitsschutzmanagementsysteme "Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" um die Aspekte "Gesundheit im Betrieb" (GiB) erweitert. Auf freiwilliger Basis haben damit die Betriebe auch die Möglichkeit, aufbauend auf ihr Arbeitsschutzmanagementsystem ihr BGM im Sinne eines integrierten Managementsystems für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit optional begutachten zu lassen.
  • DGUV Fachgespräch: Arbeitsschutzmanagement-Mit System sicher zum Erfolg (2016)
    Arbeitsschutzmanagement sorgt nicht nur für eine geeignete Arbeitsschutzorganisation, sondern stellt aufgrund des erwiesenen betriebswirtschaftlichen Nutzens einen echten Wertbeitrag zum Erfolg des Unternehmens dar. Das Thema gewinnt daher und nicht zuletzt auch aufgrund der in Kürze erscheinenden neuen internationalen Norm ISO 45001 zunehmend an Bedeutung. Auf dieser Veranstaltung haben Vertreter aus der Praxis das Thema Arbeitsschutzmanagement aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und dargestellt. Die Veranstaltung wandte sich an Unternehmer und Führungskräfte mit Verantwortung für Sicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen.

Sachgebiet: Neue Formen der Arbeit

  • Initiativpapier "Neue Formen der Arbeit - Neue Formen der Prävention"
    Digitalisierung, Globalisierung, demografischer Wandel und eine zunehmende Flexibilisierung sind Trends, die aktuell und zukünftig die Arbeitswelt bestimmen. Neue Arbeitsformen, die technologischen Entwicklungen der Industrie 4.0 sowie die zunehmende Vernetzung stellen die Prävention vor neue Herausforderungen. Das Initiativpaper "Neue Formen der Arbeit. Neue Formen der Prävention" beschreibt Chancen und Risiken in der Arbeitswelt 4.0 und zeigt erste Lösungsansätze auf. Hier finden Sie weitere Informationen zur DGUV Broschüre
  • Technische Rahmenkriterien für den Einsatz mobiler Informations- und Kommunikationstechnologie an Arbeitsplätzen
    In immer mehr Berufen ist die Arbeit in hohem Ausmaß durch den Einsatz mobiler Informations- und Kommunikationstechnologie geprägt. Deren Einsatz soll die Arbeitsplätze produktiver gestalten, eine Mobilität der Beschäftigten gewährleisten und die Kommunikation sowie Informationsübertragungen vereinfachen. Für die Anwender ergeben sich durch die neuen Technologien und die Gerätevielfalt aber auch neue Belastungen. Ein bedachter und sicherer Einsatz ergonomisch günstiger und gebrauchstauglicher Geräte kann die Belastungssituation bei der Arbeit verbessern. Die als Projektergebnis entstandene DGUV Information 211-040 liefert praktische Empfehlungen zur belastungsoptimierten Arbeitsgestaltung in Bezug auf die mobilen IT-Arbeitsmittel. Hier finden Sie weitere Informationen zur DGUV Informationsschrift

Sachgebiet: Evaluation

  • Leitpapier zur Evaluation
    Das Sachgebiet hat ein "Leitpapier zur Evaluation: Grundverständnis in der gesetzlichen Unfallversicherung" erarbeitet. Das "Leitpapier zur Evaluation" stellt eine Orientierung für Evaluation in der gesetzlichen Unfallversicherung dar und dient insbesondere dazu, den Begriff Evaluation einheitlich zu verwenden und von anderen Begriffen abzugrenzen, Ziele und Funktionen festzulegen und zu beschreiben sowie einen standardisierten Ablauf von Evaluationen anzustreben. Leitpapier zur Evaluation: Grundverständnis in der gesetzlichen Unfallversicherung
  • Fachgespräch Evaluation (2016)
    Bei dem 4. Fachgespräch Evaluation wurde der fachliche Austausch zum Thema Evaluation fortgesetzt und die Möglichkeit gegeben, Beispiele aus der Praxis vorzustellen und zu diskutieren. Besonderer Fokus lag auf den Chancen und Herausforderungen der Evaluationsarbeit sowie den verschiedenen Rollen von Evaluatorinnen und Evaluatoren in Projekten.

Sachgebiet: Grundlegende Themen der Organisation des Arbeitsschutzes

  • Untersuchung von Methoden und Instrumenten zur nachhaltigen Verbesserung der betrieblichen Verhaltensprävention durch Unterweisung
    Das Sachgebiet "Grundlegende Themen der Organisation des Arbeitsschutzes" hat im Rahmen eines Projektes untersucht, welche methodischen Instrumente besonders für die gesetzlich geforderte Arbeitsschutzunterweisung geeignet sind und dadurch die betriebliche Verhaltensprävention nachhaltig verbessern. Die Projektergebnisse sind in der Kurzinformation FB ORG-001 zusammengefasst. Insbesondere die tabellarische Zusammenstellung der verschiedenen Unterweisungsmethoden mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen, Einsatzbereichen und Voraussetzungen sowie einer Bewertung der jeweiligen Methode wurde im FB ORG als sehr hilfreich angesehen. Die Ergebnisse sollen in die spätere Überarbeitung der DGUV Information 211-005 "Unterweisung – Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes" einfließen.
  • Bestandsaufnahme zur Gefährdungsbeurteilung bei den Unfallversicherungsträgern
    Ziel der Bestandsaufnahme war es, einen Überblick über die im Bereich der UVT und ggf. darüber hinaus (z. B. Länder, BAuA, EU) angebotenen Hilfen zur Durchführung der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung zu erhalten. Das Projekt wurde im Sachgebiet Grundlegende Themen der Organisation des Arbeitsschutzes durchgeführt.