Barrierefreie Arbeitsgestaltung: wahrnehmen - erkennen - erreichen - nutzen

Brandschutz

Eine alte Frau mit Rolator wird von einem Rettungssanitäter in Uniform über einen sehr breiten Flur eines Seniorenheims geführt.

Bild: © iStock.com/Michael Luhrenberg

In Brandschutzkonzepten sind die Belange von Menschen mit motorischen und/oder sensorischen Einschränkungen zu berücksichtigen. Grundsätzlich eignet sich hierfür die Anwendung des Zwei-Kanal-Prinzips. Danach sind für die einzelnen Anforderungen Alternativen zu schaffen. Für die Vermittlung von Informationen und bei Leitsystemen ist das Zwei-Sinne-Prinzip anzuwenden.

Als Grundlage für Aufbau und Inhalt des Konzeptes können die VdS Richtlinie vfdb 01-01 Brandschutzkonzept (Richtlinien der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes-vfdb), die Grundsätze einer barrierefreien Arbeitsplatzgestaltung und eine inklusive Gefährdungsbeurteilung dienen.

Der Brandschutz gliedert sich grundsätzlich in die Bereiche:

  • vorbeugender baulicher und anlagentechnischer Brandschutz
  • organisatorischer Brandschutz
  • abwehrender Brandschutz

unter Berücksichtigung

  • der Nutzung
  • des nutzenden Personenkreises
  • des Brandrisikos
  • des zu erwartenden Schadensausmaßes

Weitere Informationen:


Vorbeugender Brandschutz
Grafik zum Brandschutz