Barrierefreie Arbeitsgestaltung: wahrnehmen - erkennen - erreichen - nutzen

Gestaltung im Zwei-Kanal-Prinzip

Treppenaufgang neben einem Aufzug

Bild: © Giovanni Ioele, Rend Medien Service GmbH

Beim Zwei-Kanal-Prinzip wird bei der eigentlichen Nutzung eines Produktes eine geringe bzw. nicht vorhandene Fähigkeit durch eine alternative Fähigkeit ersetzt.

Zum Beispiel

  • wird bei der Überwindung von Höhenunterschieden gefordert, dass alternativ zum Treppensteigen auch eine Rampe bzw. ein Aufzug vorgehalten werden muss.
  • ist bei Türen, die mit schwergängigen Selbstschließern ausgestattet sein müssen, ein elektrischer Türantrieb vorzusehen.
  • dürfen Tätigkeiten nicht nur im Stehen ausgeführt werden können. Es muss auch eine Ausführung im Sitzen möglich sein.
  • müssen Tätigkeiten einhändig ausgeführt werden können.