3. Dresdner Forum Prävention

25. und 26. Februar 2004 im BGAG Dresden

Das Dresdner Forum Prävention wird vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaft zu bestimmten Themen der Prävention für die Zielgruppen Selbstverwaltungen, Führungspersonen aus der Verwaltung der UV-Träger und für die meinungsbildenden Experten durchgeführt. Im Forum werden Leistungsfähigkeit und präventionspolitische Ausrichtung der Berufsgenossenschaften mit den Lösungen und Strategien der Nachbarländer in der Europäischen Union verglichen. Im Februar 2004 wurde das Forum zum dritten Mal durchgeführt, das damit in einer kurzen Tradition steht.

Das diesjährige Forum wurde zum Thema "Psychische Fehlbelastungen in der Arbeitswelt" durchgeführt, es erfuhr mit über 200 Teilnehmern eine große Resonanz.

Im ersten Teil erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Arbeitsschutz-Aktivitäten auf dem weiten Feld der Psychischen Belastungen im europäischen Ausland. Dieser Überblick wiederholte auf europäischer Ebene die in Deutschland zum Teil kontrovers geführte Diskussion zum Stellenwert dieser arbeitsbedingten Gesundheitsgefahr. Der Blick ins Ausland bestätigte das schon aus anderen Gefährdungssituationen bekannte Nord-/Süd- und Ost-/West-Gefälle des erreichten Schutzniveaus.

Das zentrale Anliegen der Veranstaltung war der Austausch darüber, wie die Berufsgenossenschaften mit dem Thema "Psychische Belastungen" umgehen.

Es wurden die Punkte herausgearbeitet, in denen zwischen den Berufsgenossenschaften Konsens besteht oder aber weiterer Abstimmungsbedarf gesehen wird.

Das 3. Dresdner Forum Prävention war zugleich auch das 1. berufsgenossenschaftliche Fachgespräch "Psychische Fehlbelastungen und Stress". Es wurde von BGAG und BGZ zusammen mit dem Fachausschuss "Einwirkungen und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren" (FA WIRK) inhaltlich vorbereitet und organisiert. Das Fachgespräch "Psychische Fehlbelastungen und Stress" soll zukünftig von BG-Experten für BG-Experten mit dem Ziel des Erfahrungsaustausches, der Vereinheitlichung von Mess- und Burteilungsverfahren sowie für die Diskussion der Ansätze zur Verhältnis- und Verhaltensprävention in Dresden etwa alle zwei Jahre entsprechend dem Bedarf durchgeführt werden.

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