• Darstellung einer Gatterhalle

Themenfeld Sägewerksindustrie

Das Themenfeld Sägewerksindustrie befasst sich mit Fragen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes an Maschinen und Anlagen zur Erzeugung von Schnittholz. Mit verketteten Maschinen werden aus Rundholz durch Vermessen, Trennen, Spanen, Profilieren, usw. geometrisch bestimmte Werkstücke hergestellt. Zu diesen Maschinen und Anlagen zählen:Mit verketteten Maschinen werden aus Rundholz durch Vermessen, Trennen, Spanen, Profilieren, Verbinden, usw. geometrisch bestimmte Werkstücke hergestellt. Zu diesen Maschinen und Anlagen zählen:

  • auf dem Rundholzplatz: beispielsweise Kapp- und Sortierwaren, Rundholzsortieranlagen, Wurzelanlaufreduzierer, Entrindung, Vermessung und Rundholzaufgabe,
  • Maschinen für den Einschnitt, wie zum Beispiel Vertikalgatter, Bandsägen, Profilzerspaner und Mehrblattkreissägen,
  • Maschinen für die Seitenwarenbearbeitung, wie zum Beispiel Durchlaufkappsägen, Mehrblattkreissägen oder Parallelbesäumsägen,
  • Sortieranlagen, wie zum Beispiel Quersortieranlagen, Längssortieranlagen, Etagensortieranlagen mit Wender, Trimmersägen, Sortierspeicher etc. sowie Stapelanlagen,
  • zur Entsorgung: Schwingförderrinnen (Vibrorinnen), Schwingsiebe, Hacker, Kratzförderer, Späneboxen mit Egalisiereinrichtungen, Silos und Container
  • sowie Transport- und Fördereinrichtungen, Blöckzüge, Rollengänge, Kettenförderer, Querförderer, Förderbänder, Winkelübergaben und auch Flurförderzeuge.

Unfälle an Sägemaschinen führen in der Regel zu schweren Verletzungen. Um diese wirksam zu vermeiden spielen sicherheitstechnische Konzepte, zum Beispiel für die Störungsbeseitigung und Instandhaltung, eine wichtige Rolle. Einen ersten Überblick über die Sicherheitsanforderungen geben die DGUV Information 209-034 bis 209-040 (s. rechts).

Der Fachbereich Holz und Metall mit seinem Themenfeld Sägewerksindustrie berät sowohl Hersteller als auch Betreiber bei der Konzeption neuer Maschinen und Anlagen, bei der Planung und Beurteilung sicherheitstechnischer Konzepte sowie beim Umbau oder der Erweiterung von bestehenden Anlagen.

Neben der Berücksichtigung einschlägiger Vorschriften wird großer Wert auf die Praxistauglichkeit gelegt, da so Manipulationen unterbleiben und die Sicherheitseinrichtungen auf Dauer wirksam sind. Das reduziert die Unfallrisiken.

Daneben wird auch Beratung und Unterstützung zu Fragen der CE-Konformität für verkettete Anlagen oder nach Umbauten angeboten.

Zu den weiteren Themen gehören beispielsweise die Holzimprägnierung und -trocknung sowie der innerbetriebliche Transport und die Lagerung von Rund- und Schnittholz. Bei Fragen zu Absauganlagen, Gefahrstoffen oder zu anderen Maschinen der Holzbe- und verarbeitung werden nach Bedarf weitere Fachleute einbezogen.