Barrierefreie Arbeitsgestaltung: wahrnehmen - erkennen - erreichen - nutzen

Bedienelemente

Schalter mit taktilen und visuellem Zeichen

Schalter nach dem Zwei-Sinne-Prinzip
Bild: © Tim Weiffenbach/ DGUV u. ADigit, iStockphoto

Bedienelemente sind Griffe, Drücker, Schalter, Tastaturen, Knöpfe usw. Diese können dazu dienen, Einfluss auf eine Maschine (z. B. Ein-Aus-Schalter) oder Anlage (z. B. Lichtschalter) zu nehmen.

Typische Betätigungsarten sind Tipp-, Tast- oder Schaltbetrieb oder Dauereinfluss. Bedienelemente dienen auch zum Ergreifen, Halten und der mechanischen Bedienung (z. B. Türdrücker). Je nach Verwendung erfolgt die Auslösung des Bedienvorganges z. B. durch Hand, Fuß, Finger, Ellenbogen oder Knie.

Das Foto zeigt einen Schalter, über den Informationen abgerufen werden können. Der Schalter wurde nach dem Zwei-Sinne-Prinzip gestaltet. Er ist visuell und taktil (erhabene Beschriftung in Brailleschrift und in erhabener Profilschrift) kontrastreich gestaltet.


Grafik mit Abmessungen für die Anbringung von Bedienelementen

Bild vergrößern

Raummaße für die Erreichbarkeit von Bedienelementen
Bild: © Tim Weiffenbach/ DGUV

In der Grafik wird dargestellt, dass Bedienelemente in einer Höhe von 85 cm mit einer Entfernung zur nächsten Wandecke von 50 cm angebracht werden sollen. Der Platzbedarf um das Bedienelement wird mit 150 x 150 cm angegeben.