4. Sankt Augustiner Expertentreff Gefahrstoffe

Schriftzug mit dem Titel der Veranstaltung

Der „Expertentreff Gefahrstoffe“ stieß in den Vorjahren auf großes Publikumsinteresse, die Reihe wurde in diesem Jahr mit einer Veranstaltung in Wachtberg bei Bonn fortgesetzt. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) organisierte den „4. Sankt Augustiner Expertentreff Gefahrstoffe“ am 2. und 3. Juli. Er ist eine gemeinsame Veranstaltung des IFA mit Unfallversicherungsträgern – im Jahr 2013 mit der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe, der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie der Unfallkasse Hessen. Die Schwerpunkte lagen diesmal auf

  • Tätigkeiten mit Arzneimitteln
  • Gefährdungen in der Nahrungsmittelbranche
  • Risikoakzeptanz und das Risikokonzept des AGS
  • Quecksilber in Leuchtmitteln
  • Entwicklungen beim Staubgrenzwert (Podiumsdiskussion).
Die Veranstaltung wandte sich an alle, die sich für aktuelle praktische Fragen des Arbeitsschutzes bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen interessieren. Das Programm (einige Vorträge können heruntergeladen werden):

Sitzung 1

Leitung: Prof. Dr. Dietmar Reinert

Hautexposition und Aufnahme durch die Haut: Grundlagen und aktuelle Bezüge (PDF, 898 kB, nicht barrierefrei)
Prof. Dr. Hans Drexler, IPASUM (Universität Erlangen-Nürnberg)

Risikoakzeptanz und Ethik
Dr. Micheal Fuchs, Institut für Wissenschaft und Ethik (Universität Bonn)

Sitzung 2, Tätigkeiten mit Arzneimitteln

Leitung: Dr. Udo Eickmann, BG für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege:

Toxikologische Charakterisierung von Arzneistoffen (PDF, 699 kB, nicht barrierefrei)
Dr. Sabine Werner, IFA

Arzneimittel sind Gefahrstoffe? – Probleme bei der Gefährdungsbeurteilung (PDF, 639 kB, nicht barrierefrei)
Dr. André Heinemann, BGW

Umgang mit Arzneistoffen und Arzneimitteln in der Praxis – Erfahrungen aus einem Krankenhaus der Maximalversorgung
Prof. Dr. Irene Krämer, Universitätsklinik Mainz

Sitzung 3

Leitung: Isabel Dienstbühl, BG Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)

Gefahrstoffentstehung beim Herstellen und Zubereiten von Lebensmitteln (PDF, 1,6 MB, nicht barrierefrei)
Dr. Matthias Weigl, BGN

Anwendung moderner Lüftungstechnik in Lebensmittelbetrieben (PDF, 12,1 MB, nicht barrierefrei)
Dr. Peter Rietschel, BGN

Einsatz peroxidhaltiger Desinfektionsmittel im Nahrungsmittelgewerbe (PDF, 826 kB, nicht barrierefrei)
Dr. Claudia Schuh, BGN

Explosionsereignisse in der Nahrungsmittelbranche
Dr. Markus Wenzel, BGN

Sitzung 4, Quecksilber in Leuchtmitteln

Leitung: Ingrid Thullner, UK Hessen

Aktivitäten der UV-Träger zur Ermittlung der Expositionssituation
Ingrid Thullner, UK Hessen

Anmerkungen zur Toxikologie von Quecksilber (PDF, 231 kB, nicht barrierefrei)
Dr. Marco Steinhausen, IFA

Bitte nicht zerbrechen: Leuchtmittel als Sondermüll (PDF, 2,7 MB, nicht barrierefrei)
Karl-Ernst Buchwald, IFA

Recycling von Leuchtmitteln
Andreas Hillbert, Philips

Sitzung 5, Metalle im Risikokonzept des AGS

Leitung: Prof. Dr. Thomas Gebel, BAuA

Strategie der Ableitung von Exposition-Risiko-Beziehungen, Fokus: Metalle/Metallverbindungen (PDF, 791 kB, nicht barrierefrei)
Prof. Dr. Thomas Gebel, BAuA

Metalle und das Risikokonzept des AGS (PDF, 1,6 MB, nicht barrierefrei)
Dr. Martin Wieske, Wirtschaftsvereinigung Metalle

Konzept für Branchenregeln „Krebserzeugende Metalle“
Michael Rocker, BG Holz und Metall

Exposition-Risiko-Beziehungen – Probleme für die Metallanalytik (PDF, 309 kB, nicht barrierefrei)
Katrin Pitzke, IFA

Sitzung 6, Podiumsdiskussion zum Staubgrenzwert

Leitung: Dr. Markus Mattenklott, IFA

Teilnehmer auf dem Podium:

Dr. Michael Au, Hessisches Sozialministerium

Dr. Dirk Dahmann, BG Rohstoffe und chemische Industrie

Dr. Reinhold Rühl, BG BAU

Dr. Michael Heger, Landesamt für Umweltschutz, Saarland

Walter Nelles, Verband mineralischer Rohstoffe

Prof. Herbert Bender, BASF

Dr. Henning Wriedt, Beratungsstelle Arbeit & Gesundheit

Termin(e):

02. - 03. Juli 2013

Veranstaltungsort:

Wachtberg

Zum Download

Alle von den Autorinnen und Autoren freigegebenen Präsentationen (ZIP, 20,7 MB)