Evaluation von Präventionsmaßnahmen

  • Collage mit Titelseiten verschiedener Broschüren zum Thema Evaluation. Am rechten Bildrand ein gezeichneter Kopf mit Sprechblase. Text im Bild: Evaluation von Präventionsmaßnahmen

Wirksame und nachhaltige Prävention reduziert Unfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren in den Betrieben. Das IAG untersucht, wie die Präventionsmaßnahmen von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen wirken und wie Ressourcen noch gezielter eingesetzt werden können.

  • Teilthemen

    Evaluation von Präventionsleistungen der UVT

    Um die Qualität der Präventionsmaßnahmen von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zu sichern, evaluiert das IAG diese regelmäßig in deren Auftrag. Dazu gehören zum Beispiel Kampagnen, Seminare, Webseiten, Printmedien, Vorschriften und Gesundheitsmaßnahmen. Die Evaluation geht dabei oft über eine reine Wirksamkeitsmessung hinaus. Sie bewertet die evaluierten Leistungen und Produkte auch und identifiziert Optimierungsbedarf. Die DGUV Information 211-043 „Gute Praxis der Evaluation von Präventionsmaßnahmen in der gesetzlichen Unfallversicherung“ ermöglicht dabei ein abgestimmtes methodisches Vorgehen.

    Zielgruppentests, Bedarfsabfragen, Kundenbefragungen

    Das IAG konzipiert für Berufsgenossenschaften und Unfallkassen Zielgruppentests, Bedarfsabfragen und Kundenbefragungen sowie führt die entsprechenden Erhebungen durch. Ermittelt wird dabei zum Beispiel, welchen Bedarf an Maßnahmen für mehr Sicherheit und Gesundheit es in den versicherten Betrieben gibt. Außerdem nutzt das IAG diese Methoden, um Präventionsmaßnahmen vor ihrem Einsatz in der Zielgruppe zu testen und Feedback der Unternehmen und Einrichtungen einzuholen.

    Beratung zu Analyse- und Evaluationsmethoden

    Das IAG berät Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zu allen Schritten einer Evaluation – unabhängig davon, ob Prozess oder Ergebnis bewertet werden sollen. Die Beratung umfasst die Entwicklung eines Evaluationskonzepts, eines Fragebogens, Interviewleitfadens oder anderer Methoden, die Durchführung der Befragung sowie die Auswertung der Daten und Präsentation.

    Themenspezifische Umfragen

    Mit Meinungsumfragen in relevanten Zielgruppen lässt sich der Ist-Stand zu einem Fachthema ermitteln. Die Ergebnisse können dann für die Kommunikation und Planung von Maßnahmen genutzt werden. Mit dem Instrument „Themenmonitor“ unterstützt das IAG Berufsgenossenschaften und Unfallkassen sowie die DGUV dabei, Zielgruppen zu identifizieren, Zugangswege zu schaffen und Datenschätze anzulegen. Im Rahmen der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) betreibt das IAG außerdem das iga.Barometer und befragt alle drei Jahre Erwerbstätige zur Einschätzung von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

  • Praxishilfen
    Collage zum Thema Evaluation: Hand mit Smartphone, schematische Darstellung eines Wirkungsmodells, Monitor mit Diagrammen

    Praxishilfe Evaluation

    Die DGUV Information 211-043 "Gute Praxis der Evaluation von Präventionsmaßnahmen in der gesetzlichen Unfallversicherung" unterstützt die detaillierte Auftragsklärung, Planung und Durchführung von Evaluationen nach einem standardisierten Ablauf.


    Collage: Titelseite der Broschüre

    Methodenkoffer

    DerMethodenkoffer – Eine Sammlung von Methoden zur Anwendung in Evaluationen beschreibt beispielhaft Einsatzgebiete, Vor- und Nachteile sowie personelle und technische Voraussetzungen verschiedener Methoden.


    Titelseite der Checkliste zur Klärung eines Evaluationsauftrags bzw. Evaluationsprojekts

    Checkliste Evaluation

    Zur Klärung eines Evaluationsauftrags müssen viele Fragen gestellt werden, um Evaluationsgegenstand und Zweck der Evaluation bestmöglich zu erfassen. Nur so kann die Evaluation nützliche Ergebnisse erzielen. DieCheckliste zur Evaluation (PDF, 6,1 MB) unterstützt die Auftragsklärung.


    Titelseite des CHECK-UP Präventionskampagnen

    CHECK-UP Präventionskampagnen

    Mit dem CHECK-UP Präventionskampagnen haben wir Ihnen wichtige Tipps zusammengestellt, die einen Überblick über relevante Fragen zur Reflexion und Prüfung in der Phase der Kampagnenplanung geben.


Kontakt

Dr. Annekatrin Wetzstein
Tel.: +49 30 13001-2230
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