Schutzmaßnahmen

Die bei Überschreitungen der zulässigen Werte zu ergreifenden Maßnahmen sind in der EMFV, § 6, definiert. Umfassende Beispiele für Schutz- und Präventionsmaßnahmen liefert zudem der Leitfaden „Elektromagnetische Felder" der Europäischen Kommission. Er beschreibt neben technischen Maßnahmen wie Abschirmungen, Schutz- und Verriegelungseinrichtungen auch organisatorische Maßnahmen, z. B. Zugangsbeschränkungen, Kennzeichnung oder die Umgestaltung von Arbeitsplätzen und -abläufen.

Ob und wie gut sich ein elektromagnetisches Feld abschirmen lässt, hängt von seiner Art und Frequenz ab: Statische und niederfrequente elektrische Felder sowie hochfrequente elektromagnetische Felder lassen sich relativ gut abschirmen. Statische und niederfrequente magnetische Felder durchdringen die meisten Materialien nahezu ungehindert. Daher ist deren Abschirmung nur schwer möglich.

Da jedoch die Feldstärke mit zunehmendem Abstand zur Feldquelle rasch abnimmt, lässt sich die Exposition am einfachsten und effektivsten dadurch verringern, dass man den Abstand zur Feldquelle erhöht.

Kontakt

Dipl.-Ing. Ingo Bömmels

Fachbereich 5: Unfallprävention: Digitalisierung - Neue Technologien

Tel: +49 30 13001-3480
Fax: +49 30 13001-38001


Dr. Carsten Alteköster

Fachbereich 5: Unfallprävention: Digitalisierung - Neue Technologien

Tel: +49 30 13001-3481
Fax: +49 30 13001-38001


Dr. Florian Soyka

Fachbereich 5: Unfallprävention: Digitalisierung - Neue Technologien

Tel: +49 30 13001-3583
Fax: Fax: +49 30 13001-38001