• Hautuntersuchung

Klinische und experimentelle Berufsdermatologie

Die hohe Zahl beruflich bedingter Hauterkrankungen und der daraus resultierende Bedarf an Präventionsforschung war ein wesentlicher Grund für die Einrichtung der Abteilung "klinische und experimentelle Berufsdermatologie" am IPA.

Im Bereich der klinischen Berufsdermatologie werden Untersuchungen zu beruflich bedingten Hauterkrankungen, insbesondere im Rahmen der Berufskrankheiten nach Ziffer 5101, 5102 und der 5103 durchgeführt. Zusätzlich erfolgen in der Abteilung Beratungen und Empfehlungen im Rahmen des Stufenverfahren "Haut"/Hautarztverfahren.

Bei speziellen allergologischen Fragestellungen werden Patienten neben der Anwendung bereits standardisierter Epikutantestungsreihen der Deutschen Kontaktallergie Gruppe (DKG) mit so genannten Berufseigensubstanzen auf mögliche beruflich bedingte Kontaktallergien getestet. Hierbei wird das berufsdermatologische und allergologische Know-how auf der einen Seite und das am IPA vorhandene analytisch-toxikologische Wissen genutzt, um komplexe Fragestellung adäquat beantworten zu können.

In speziell dafür etablierten und konzipierten hautphysiologischen (bioengineering) Laboren werden wissenschaftlich-experimentelle und medizinische Fragestellungen zur Feuchtarbeit, Hautschutz unter Handschuhen (Okklusion) sowie Wirksamkeitsnachweise der beruflichen Hautmittel bearbeitet.

Vortrag

Stellenwert der Handreinigung im Kontext der Feuchtarbeit

Mitschnitt des Vortrags von Prof. Manigé Fartasch, den sie anlässlich des 14. Dermatologischen Alpenseminars "Allergologie, Berufs- und Umweltdermatologie" in Grainau 2022 im Rahmen des DGUV-Forums gehalten hat.

Kontakt

Kontakt

Prof. Dr. med. M. Fartasch
Tel.: +49 30 13001-4140