Themenfeld Biostoffe in der Metallbranche

Das Themenfeld Biostoffe in der Metallbranche umfasst das Zusammenführen von Erkenntnissen, Erfahrungswissen und Fachmeinungen zu Tätigkeiten mit Biologischen Arbeitsstoffen an Arbeitsplätzen der metallverarbeitenden Branche. Insbesondere Forschungsprojekten und Untersuchungsreihen, mit betrieblichen Partnern, der Industrie, externen Instituten oder über die DGUV initiiert, kommt eine zentrale Bedeutung für den Erkenntnisgewinn zu, da es sich um ein relativ neues Aufgabengebiet im Arbeitsschutz handelt. Alle Ergebnisse dienen letztendlich dem Unternehmer als Handlungshilfe zur Umsetzung der Biostoffverordnung und zum Schutz der Beschäftigten vor möglichen Gefährdungen durch Biologische Arbeitsstoffe. Bereits das Arbeitsschutzgesetz weist in Paragraf 5 Abs. (3) darauf hin, dass sich eine Gefährdung " …durch physikalische, chemische und biologische Einwirkungen …" ergeben kann und dementsprechend im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln ist.

In der Metallverarbeitung handelt es sich bei Biologischen Arbeitsstoffen am Arbeitsplatz vorrangig um Mikroorganismen wie z. B. Bakterien, Schimmelpilze, Hefen mit denen ein Beschäftigter in Kontakt kommen kann. In erster Linie sind hierunter Tätigkeiten mit wassergemischten KSS oder anderen wässrigen Kreislaufsystemen (z. B. Teilereinigungsanlagen), Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten mit Kontakt zu wässrigen Medien oder organischen Materialien zu verstehen.

Schriften:

Mykobakterien

Endotoxine

Fahrzeugwaschwasser

Ansprechperson

Dr. rer. nat. Isabel Warfolomeow
Berufsgenossenschaft Holz und Metall
Isaac-Fulda-Allee 18
55124 Mainz
Tel.: 06131 802-11442