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Fachkonferenz 2009: Die Zukunft der Arbeit
Motivation und Gesundheit im Zeitalter des Wandels
16. und 17. April 2009 im BGAG Dresden
Nicht nur Unternehmen, sondern auch Beschäftigte spüren die Auswirkungen und den Druck der Globalisierung immer
stärker. Unternehmen müssen schnell reagieren, sich permanent verändern und flexibel den neuen Herausforderungen
stellen. Die Beschäftigten benötigen in diesen hektischen Zeiten umso stärker Orientierung und Perspektiven.
Wie dieser Spagat gelingen kann und wie Krisen für alle Beteiligten auch neue Chancen bieten können, stand im
Mittelpunkt der Tagung „Motivation und Gesundheit im Zeitalter des Wandels“. Sie zeigte, wie Unternehmen
und Führungskräfte den Wandel in Organisationen gestalten können, ohne Gesundheit und Motivation der Beschäftigten zu
beeinträchtigen. Die Ergebnisse dieser Tagung können in fünf Punkten zusammen gefasst werden:
Soft Facts sind wichtig
Bei Veränderungen in Unternehmen stehen die sogenannten „hard facts“, wie zum Beispiel
betriebswirtschaftliche Daten, oft im Zentrum der Diskussion . Mindestens genauso wichtig sind aber die
Einstellungen der Mitarbeiter, ihre Veränderungsbereitschaft, und unterschiedliche Unternehmenskulturen bei Fusionen.
Wer diese „soft facts“ nicht in Rechnung zieht, wird bei Umstrukturierungen in Schwierigkeiten geraten.
Gute Führung und Beratung sind unerlässlich
Unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen haben nur Unternehmen eine Chance, in denen eine kooperative Führung und
ein gutes Verhältnis zwischen Management und Belegschaft vorhanden ist. Insbesondere bei Veränderungsprozessen ist der
Einsatz fachkundiger Berater angezeigt, da sich Unternehmen zumeist nicht aus eigener Kraft umstrukturieren können.
Veränderung erfordert Kreativität
Nur Unternehmen mit kreativen, veränderungsbereiten Mitarbeitern werden in der Krise überleben. Daher ist es eine
der wichtigsten Aufgaben des Managements, die Kreativität der Mitarbeiter trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten und
notwendiger Veränderungsprozesse zu erhalten und zu fördern. Mitarbeiter müssen in der Lage sein, künftige
Herausforderungen zu antizipieren und neue Geschäftsideen mit zu entwickeln.
Gesundheit bleibt wichtiger Produktivitätsfaktor
Nur eine starke und gesunde Belegschaft kann den Herausforderungen des Wandels gerecht werden. Veränderungen
müssen daher mit Maßnahmen zur Gesundheitsförderung einher gehen. Gesundheit der Mitarbeiter ist gerade in Zeiten der
Krise ein wichtiger Faktor für erhöhte Produktivität und flexible Anpassung an neue Anforderungen.
Auch der öffentliche Dienst muss sich bewegen
Die Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen werden immer höher. Gesundheit und Flexibilität sind deshalb auch
im öffentlichen Dienst ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter hat hier einen
genauso hohen Stellenwert wie in der gewerblichen Wirtschaft.

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