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6. iga-Kolloquium: Alte Gefahren neu im Blick
16. und 17. Januar 2007 im BGAG Dresden
Bei allen Menschen ändern sich im Laufe des Arbeitslebens die körperlichen und geistigen Fähigkeiten; jede Fähigkeit hat irgendwann ein Optimum.
Demografie
Solche Veränderungen haben unmittelbare Auswirkungen auf Arbeit und Gesundheit insbesondere nach der Lebensmitte,
weil dann vorangegangene Über- und Unterforderungen ihre Langzeitwirkung entfalten. Die Diskussion um den
demografischen Wandel in der Arbeitswelt fokussiert häufig auf die Themen Personalentwicklung oder lebenslanges
Lernen.
Gefährdungen und präventive Maßnahmen in den Generationen
Wenige Hinweise gibt es bisher zur Ausgestaltung der unmittelbaren Arbeitsumgebung wie Arbeitsmittel, Arbeitsplätze
und Arbeitsorganisation. Hier können die altersbedingten Veränderungen aber Auswirkungen auf die Wahrnehmung von und
die Reaktion auf Gefährdungen haben. Sollte also die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsbeurteilung altersabhängig
gestaltet werden? Gewährleistet das präventive Vorgehen im modernen Arbeitsschutz Sicherheit und Gesundheitsschutz
aller Generationen am Arbeitplatz für die Zukunft, auch wenn wir bis 67 arbeiten müssen?
Diesen Fragen wird das 6. Kolloquium "Gesund und sicher länger arbeiten" nachgehen. Dabei zielen die Überlegungen nicht nur auf die älteren Beschäftigten, sondern auf Arbeitnehmer in allen Lebenszeiten.

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