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Beleuchtung

Licht braucht der Mensch nicht nur zum Sehen, sondern auch zum Wohlfühlen und für die Gesundheit.
Arbeitsstätten müssen möglichst ausreichend Tageslicht erhalten und mit einer angemessenen künstlichen Beleuchtung
ausgestattet sein. Die Qualität der künstlichen Beleuchtung wird von verschiedenen Gütemerkmalen beeinflusst. Dazu
gehören insbesondere Beleuchtungsstärke, Leuchtdichteverteilung, Blendungsfreiheit, Schattigkeit, Lichtfarbe und
Farbwiedergabe. Je nach Sehaufgabe variieren die Anforderungen an diese Gütemerkmale. So sind z.B. bei sehr feinen
Montagearbeiten zum Erkennen kleiner Details hohe Beleuchtungsstärken erforderlich, bei der Farbprüfung muss die
Farbwiedergabe sehr gut sein und durch gerichtetes Licht erzeugte Schattigkeit wird benötigt, wenn
Oberflächenstrukturen erkannt werden sollen.
Im Praxisfeld können die Teilnehmer anschaulich erleben, wie sich unterschiedliche Ausprägungen der einzelnen
Gütemerkmale auf die visuelle Wahrnehmung auswirken.
Ausstattung des Praxisfeldes
- verschiedene Lampen und Leuchten
- höhenverstellbare Decken mit integrierten Leuchten
- Demonstrationsboxen, z.B. für Lichtfarbe, Farbwiedergabe, stroboskopischen Effekt
- Messgeräte für Beleuchtungsstärke, Leuchtdichte und Lichtfarbe
Themen in diesem Praxisfeld
- Unterschied zwischen Beleuchtungsstärke und Leuchtdichte
- Begrenzung von Direkt- und Reflexionsblendung
- Einfluss direkter und indirekter Beleuchtung auf die Schattigkeit
- Wirkung unterschiedlicher Decken- und Leuchtenhöhen
- Lichtfarbe und Farbwiedergabe verschiedener Lampentypen
- Messung und Bewertung der Beleuchtung in Arbeitsstätten (z.B. in der Werkstatt, im Büro)
- Bedeutung des Tageslichts am Arbeitsplatz

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