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Notfallpsychologische Beratung nach einem tödlichen Arbeitsunfall
Ziel/Hintergrund
In einem Chemieunternehmen kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Der zuständige Technische Aufsichtsbeamte der BG Chemie hatte der Geschäftsleitung im Rahmen der Unfallanalyse vom notfallpsychologischen Beratungs- und Qualifizierungsangebot des IAG berichtet, das diese gern annahm.
Ziel des Projektes war es, den Betrieb zu möglichen psychologischen Folgen bei den Mitarbeitern notfallpsychologisch zu beraten und dazu bei der Vermittlung von Betreuungsangeboten im Bereich Trauma zu unterstützen.
Vorgehen
| 22. März | Tödlicher Arbeitsunfall |
| 29. März | Anfrage des Unternehmens zur notfallpsychologischen Unterstützung des Betriebs |
| 31. März | Erstgespräch mit der Personalleiterin und dem stellvertretenden Geschäftsführer |
| 06. April | Psychoedukativer Vortrag zum Thema "Psychische Folgen von Arbeitsunfällen" |
| ab April | Angebot der notfallpsychologischen Unterstützung der Mitarbeiter, bei Bedarf Weitervermittlung an Berater/Therapeuten |
| Ende Mai | Rückmeldung an die Geschäftsleitung über die Annahme des Angebots |
Ergebnisse
In einem psychoedukativen Vortrag informierten wir die Mitarbeiter über mögliche psychische Folgen. Mit der Geschäftsleitung erarbeiteten wir Präventionsmaßnahmen sowie Möglichkeiten der Wiedereingliederung der unverletzten Kollegen in den Arbeitsprozess. Drei Mitarbeiter hatten das IAG um notfallpsychologische Betreuung gebeten und wurden telefonisch beraten. Eine Angehörige konnten wir an einen traumaerfahrenen Psychotherapeuten weiter verweisen.

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