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Dr. Frauke Jahn
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Aktuelle Beratungsprojekte

Wie gesund und zufrieden sind unsere Mitarbeiter? – Mitarbeiterbefragungen geben Antwort

In Kooperation mit Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hat das IAG bereits Mitarbeiterbefragungen in mehreren Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen sowie in der Fertigungsbranche durchgeführt. Dabei stützen wir uns entweder auf vorhandene Verfahren des jeweiligen Unfallversicherungsträgers oder stellen ein spezifisches Instrument je nach Bedarf zusammen. In einigen Projekten ging der Prozess auch schon weiter: Nicht nur die Mitarbeiterbefragung wurde begleitet, sondern es wurden auch Empfehlungen für Maßnahmen abgeleitet sowie Maßnahmenworkshops mit Mitarbeitergruppen moderiert. Darüber hinaus hat das IAG bei wissenschaftlichen Analysen von Mitarbeiterbefragungen bezüglich ihrer testtheoretischen Güte (Güteprüfung) unterstützt.

QdP-Transfer

Wirksame und nachhaltige Prävention reduziert Unfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren in den Betrieben. Dadurch sollen Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit gewährleistet und ein Teil der finanziellen Aufwendungen vermindert werden, z. B. für Behandlungen bei Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen, Rehabilitation und Rentenleistungen.
Die Berufsgenossenschaften haben im Forschungsprojekt "Qualität in der Prävention" in mehreren Teilprojekten die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ihrer Präventionsleistungen untersucht. 
Zur Unterstützung der Unfallversicherungsträger bei der Gestaltung ihrer Präventionsdienstleistungen aber auch als Anregung für viele Unternehmen und Sicherheitsfachkräfte zur Umsetzung der betrieblichen Präventionsarbeit stellt das Institut für Arbeit und Gesundheit auf einer separaten Seite zur QdP-Transferunterstützung ergänzende Forschungsergebnisse, Hilfsmittel und Hinweise ein.

Informationen und Hilfsmittel für Träger zur Evaluation der Präventionskampagne „Risiko raus“

Die Evaluation der Präventionskampagne Risiko raus wird vom IAG koordiniert und erfolgt auf acht verschiedenen Ebenen. Für die Träger werden verschiedene Hilfsmittel und Informationen zur Evaluation ihrer Trägerkampagne angeboten. Dazu gehören ein Ordner mit Empfehlungen und Anleitungen zur Evaluation, trägerspezifische Beratungen in so genannten ?Trägerpartnerschaften?, Workshops und Seminare. Zur Dokumentation der Aktivitäten wurde eine Excel-Tabelle bereitgestellt. Die Materialien befinden sich im internen Bereich auf www.risiko-raus.de.

Wanderausstellung zum Thema „Gewalt an Schulen“

Beschimpfen, Schubsen, Schlagen, Stoßen, Beleidigen - Gewalt hat viele Gesichter. Die Wanderausstellung ?Gewalt an Schulen? greift dieses Thema auf. Schüler, Erziehende und interessierte Besucher werden in einem multimedialen Bereich direkt mit dem Thema Gewalt konfrontiert. Die Ausstellung zeigt zudem, wie unterschiedlich Gewalt sein kann, wie häufig diese an Schulen vorkommt, welche Einflussfaktoren gewalttätiges Verhalten bestimmen und welche konkreten Maßnahmen zur Verminderung von Gewaltdelikten hilfreich sind. Die Ausstellung wird deutschlandweit in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen gezeigt und kann in verschiedenen Versionen ausgeliehen werden.

Zielentwicklung in der Prävention

Sie wollen Präventionsziele für Ihre Branche entwickeln? Sie wollen das Thema für Ihre nächste Kampagne festlegen und die Ziele abstecken, die Sie mit dieser Kampagne erreichen wollen?
Dafür können Sie die Vorgehensweise verwenden, die im Rahmen der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) entwickelt wurde. Sie kombiniert die Analyse von statistischen Daten mit Expertengesprächen. Wir begleiten Sie gern methodisch und unterstützen Sie bei der Vorbereitung und der Moderation des Zielentwicklungsprozesses. In einem Video wird die Vorgehensweise kurz vorgestellt.

Europäische gute Praxis im Arbeitsschutz nutzen

Möchten Sie wissen, wie in anderen Ländern bereits Kinder für Risiken in ihrem Lebensumfeld und bei der Arbeit sensibilisiert werden? Mit welchen Methoden es gelingt, dass Jugendliche Verantwortung für Gesundheit und Sicherheit übernehmen? Wie Sie das Gesundheits- und Sicherheitsverhalten von Erwachsenen wirksam verändern können? Beispiele aus Europa und darüber hinaus finden Sie auf der Internet-Plattform des Europäischen Netzwerks Aus- und Weiterbildung in Sicherheit und Gesundheitsschutz ENETOSH, das vom IAG- Institut für Arbeit und Gesundheit koordiniert wird.

Evaluation des Unternehmermodells

Das IAG evaluiert die Umsetzung von Vorschriften und Richtlinien, so beispielsweise die Fassungen der Unfallverhütungsvorschrift BGV A2 "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit". In den meisten Berufsgenossenschaften können Klein- und Kleinstbetriebe zwischen einer so genannten "Regelbetreuung" ohne feste Einsatzzeiten der Sicherheitsfachkraft und des Betriebsarztes oder einer "alternativen Betreuung" wählen. Bei der "alternativen Betreuung" erwirbt der Unternehmer durch Weiterbildung die notwendigen Kompetenzen für den Arbeitsschutz. Untersucht wurde und wird in unterschiedlichen Berufsgenossenschaften, ob die "alternative Betreuung" ein Niveau des Arbeits- und Gesundheitsschutzes verwirklicht, das dem der Regelbetreuung qualitativ entspricht.

Qualitätssicherung leicht gemacht

Wie schätzen Ihre Teilnehmer eigentlich ihren Lernerfolg ein, nachdem sie bei Ihnen eine Lehrveranstaltung besucht haben? Fragen Sie sich, ob Ihre Seminarunterlagen ausreichend aufbereitet sind? Oder wollen Sie vielleicht Ihr Seminar oder Ihre Veranstaltung auf mehr Interaktion ausrichten, wissen aber nicht, wie das ankommt? All das können Sie einfach und schnell herausfinden. Das IAG hat in einem mehrstufigen Verfahren einen neuen Evaluationsbogen für Seminare und Veranstaltungen entwickelt.

Multitasking

Der Begriff „Multitasking“ ist heute in aller Munde. Multitasking ist auch für den Arbeitsschutz von großer Bdeutung, da die gleichzeitige Bearbeitung von zwei oder mehr Aufgaben zu psy-chischer Fehlbeanspruchung, Fehlern und Unfällen führen kann. Um die Bedeutung des Phä-nomens für den Arbeitsschutz zu verdeutlichen, hat das IAG ein Multitasking-Modul entwickelt, um die Auswirkungen für jeden nachvollziehbar und erlebbar zu machen.
Die Effekte des Multitasking kann eine Person bei der „Spurwechselaufgabe“ erleben. Hierbei muss sie bei einer simulierten Autofahrt auf einer dreispurigen Straße regelmäßig die Spur wechseln und gleichzeitig andere Aufgaben ausführen. Dabei wird die Herzrate gemessen. So kann die Person erleben, wie sich ihre Fahrleistung und ihre Herzrate verändert, wenn sie beim Autofahren gleichzeitig etwas anderes macht. Die Methode wurde vom IAG entwickelt. Die verwendete Fahrsimulation wurde von der Daimler AG zur Verfügung gestellt

Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen

Immer mehr Unternehmen möchten nach der Beurteilung der klassischen Gefährdungsfaktoren nun auch die psychischen Gefährdungen beurteilen. Doch was muss man beachten? Welche Verfahren eignen sich? Wie interpretiert man die Ergebnisse? Rund um die Gefährdungsbeurteilung entstehen viele Fragen. Das IAG hat bereits mehrere Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen beraten, wie sie eine Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen durchführen können.

Umgang mit psychischen Extrembelastungen

Psychologische Vorbereitung auf kritische Situationen wie Schadensereignisse hilft Stressreaktionen und Panikverhalten zu vermeiden. Alternativen im Umgang mit den eigenen Stressreaktionen und denen anderer Personen in Krisensituationen stehen dabei im Mittelpunkt.

Beratungsanfragen, die häufig an das IAG herangetragen werden sind zum Beispiel:
• Wie können Betriebe ihre Mitarbeiter auf kritische Ereignisse     vorbereiten?
• Welche Präventionskonzepte passen zu welchen Betrieben?
• Ist es sinnvoll, kollegiale Ansprechpartner im Betrieb auszubilden   oder ist aufgrund der geringen Mitarbeiterzahl die Vernetzung mit     externen Angeboten zur Psychologischen Ersten Hilfe geeigneter?

Das IAG hat beispielsweise das Zentrale Grubenrettungswesen der BGRCI fachlich beraten. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Stress in kritischen Situationen: Symptome, Bewältigung, stressreduzierende Kommunikation im Einsatz“ durchgeführt.

 

 

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