Das Bild zeigt Dr. Stefan Hussy, den Hauptgeschäftsführer der DGUV.

Bild: Jan Röhl/DGUV

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Jahresbeginn hat Deutschland den Vorsitz der G7 übernommen. Mit dem Krieg in der Ukraine werden starke Partnerschaften, die auf gemeinsamen Werten beruhen, noch wichtiger. Die Rolle der G7 als Brückenbauer und Vermittler für Frieden und Sicherheit wird daher im Fokus des Gipfeltreffens im Juni stehen.

Jedoch finden auch Themen der gesetzlichen Unfallversicherung ihren Platz auf der G7-Agenda: Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, die Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit und die Schaffung internationaler Arbeits- und Sozialstandards sind als Schwerpunkte definiert. Der Grundstein dafür wurde während der letzten deutschen Präsidentschaft 2015 gelegt. Die gesetzliche Unfallversicherung konnte dazu beitragen, die Vision Zero – eine Welt ohne schwere Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten – in den Zielen der G7 zu verankern und den Vision Zero Fund, ausgestaltet als Präventionsinstrument, ins Leben zu rufen. Zudem ist es gelungen, die Vision Zero bis heute erfolgreich auf der G7-Agenda zu halten. Aber: Sie ist eine Idee, an der wir täglich arbeiten müssen. Das zeigt das Interview dieser Ausgabe eindrücklich.

Gleichzeitig ändern sich die Herausforderungen im Arbeitsschutz. Ich denke an den Klimawandel und neue Gefährdungen wie starke UV-Strahlung, extreme Hitze oder Starkregen. Auch an den Einsatz neuer Technologien. Diese Themen werden die gesetzliche Unfallversicherung und die G7 verstärkt beschäftigen. Wir bringen daher unsere Expertise bei Projekten und Initiativen ein und unterstützen Forschungsprojekte. Denn Arbeit muss gesund und sicher sein – heute und in Zukunft.

Ihr Dr. Stefan Hussy
Hauptgeschäftsführer der DGUV