Lernerfolgskontrolle 4

Lernerfolgskontrolle 4
Charakter: Der Qualitätsnachweis für den Erwerb der sicherheitstechnischen Fachkunde gemäß § 7 Arbeitssicherheitsgesetz setzt die Absolvierung aller Ausbildungsstufen voraus. Die in den Ausbildungsstufen I und II durch Lernerfolgskontrollen sichergestellte hohe Qualität der Ausbildung muss auch in der Ausbildungsstufe III (wirtschaftsbereichsbezogene Erweiterung und Vertiefung der Fachkunde) gewährleistet sein. Eine Einbeziehung von Demonstrationsobjekten, Übungsmitteln und Exponaten ist der verbalen Auseinandersetzung mit der Thematik vorzuziehen. Die Inhalte der LEK 4 orientieren sich an den wirtschaftsbereichsbezogenen Inhalten der Ausbildungsstufe III, die jeder UV-Träger in seiner BG-Vorschrift auf der Grundlage der im Fachaufsichtsschreiben genannten Themenfelder festlegt.
Zeitpunkt: Die LEK 4 wird im Rahmen der Präsenzphase V durchgeführt. Für die Durchführung der LEK 4 ist ein ausreichender Zeitrahmen vorzusehen.
Gewichtung: Die LEK 4 ist ein Element des Nachweises der sicherheitstechnischen Fachkunde. Sie bescheinigt den erfolgreichen Abschluss der Ausbildungsstufe III.
Gegenstand: Prüfungsgegenstand sind die Lerninhalte der Präsenzphase V.
Methode: Die LEK 4 besteht aus einer angemessenen Zahl schriftlicher Fragen, für die eine Bearbeitungszeit von 2 Stunden zur Verfügung steht. Als Aufgabenform sind Mehrfachwahlantworten mit vier Antwortalternativen vorzusehen. Mindestens eine und maximal drei davon müssen zutreffend sein. Die Zahl der richtigen Antworten je Aufgabe muss dem Teilnehmer in der Aufgabenstellung bekannt gemacht werden. Nur vollständig richtige Antworten werden mit Punkten bewertet. Für die Bearbeitung der Fragen sind keine Hilfsmittel zulässig.