Lernerfolgskontrolle 2

Lernerfolgskontrolle 2
Charakter: Gegenstand der Lernerfolgskontrolle 2 ist ein auf der Basis des abgeleisteten Praktikums durch den Teilnehmer zu fertigender Praktikumsbericht. Das Praktikum ist daher nicht als ein im landläufigen Sinne übliches Praktikum zu verstehen, bei dem es nur darum geht, erste betriebspraktische Erfahrungen zu sammeln. Im Rahmen der neuen Sifa-Ausbildungskonzeption kommt dem Praktikum vielmehr die Funktion einer qualifizierten betriebspraktischen Arbeit zu, die dem Betrieb und dem Lehrgangsteilnehmer nützt. Die Praktikumsaufgabe ist daher in Absprache mit dem Betrieb vom Ausbildungsträger zu formulieren. Sie ist so anzulegen, dass die Absolventen die Beherrschung des bisher erlernten Handwerkzeugs (zu Gefährdungsfaktoren, zur Arbeitssystemgestaltung und zum Arbeitsschutzmanagement) durch Lösen umfassender Aufgaben unter Beweis stellen müssen. Dazu ist das Arbeitsergebnis als Praktikumsbericht anzufertigen.
Zeitpunkt: Die LEK 2 wird nach der Selbstlernphase III und vor Beginn der Präsenzphase IV durchgeführt.
Gewichtung: Die LEK 2 ist ein Element des Nachweises der sicherheitstechnischen Fachkunde. Ihr Bestehen ist Voraussetzung für die Weiterführung der Ausbildung.
Gegenstand: Prüfungsgegenstand sind die Lerninhalte der Präsenzphasen I bis III und der Selbstlernphasen I bis III.
Durch Lösen einer praktischen Aufgabe ist der Nachweis zu erbringen, dass das in der bisherigen Ausbildung erworbene "Handwerkzeug" auf schwierige und komplexe Aufgaben und deren Lösung angewendet werden kann.
Die Aufgabenstellung soll gewährleisten, dass folgende Schlüsselqualifikationen bei der Lösung angewendet werden
  • Denken in Systemzusammenhängen
  • Kompetenz für Handlungsstrategien
  • Problemlösungsfähigkeit
Art und Weise der Aufbereitung der Ergebnisse
Methode: Die LEK 2 besteht aus einem auf der Basis des abgeleisteten Praktikums zu fertigenden Praktikumsbericht. Der Abgabetermin für den Praktikumsbericht wird zwischen den Beteiligten vereinbart. Der Ausbildungsträger prüft und bewertet die eingereichte Arbeit. Der Praktikumsbericht soll den Nachweis der Fähigkeit zur Ergebnisaufbereitung erbringen:
  • logisch aufgebaut und nachvollziehbar sein,
  • mindestens 10, höchstens 20 Seiten DIN A 4 umfassen (Grafiken, Fotografien, Zeichnungen usw. sind in einem Anhang beizufügen),
  • vorangestellt eine Zusammenfassung auf max. 1 Seite DIN A 4 enthalten.