Lernerfolgskontrolle 1

Lernerfolgskontrolle 1
Charakter: In der Lernerfolgskontrolle 1 werden Kenntnisse zu Gefährdungsfaktoren und gesundheitsfördernden Faktoren geprüft. Sie muss in einem frühen Stadium der Ausbildung ein möglichst objektives und nachvollziehbares Bild vom Leistungsvermögen der Teilnehmer liefern. Damit können diejenigen, die aufgrund ihrer persönlichen und betrieblichen Voraussetzungen nicht erwarten lassen, dass sie die gesamte Ausbildung durchlaufen, möglichst frühzeitig die Situation erkennen und die Ausbildung abbrechen. Das bedeutet, dass die Qualität der Lernerfolgskontrolle dem hohen Niveau der Ausbildung angepasst ist und alle Teilnehmer gleichermaßen fordert, d. h., Art und Schwierigkeit sollten, in der Aufgabenstellung begründet, unabhängig vom Ausbildungsträger, für alle gleich sein.
Zeitpunkt: Die LEK 1 wird nach Abschluss der Selbstlernphase I und vor Beginn der Präsenzphase II durchgeführt.
Gewichtung: Die LEK 1 ist ein Element des Nachweises der sicherheitstechnischen Fachkunde. Ihr Bestehen ist Voraussetzung für die Weiterführung der Ausbildung.
Gegenstand: Prüfungsgegenstand sind die Lerninhalte der Präsenzphase I und der Selbstlernphase I.
Methode: Die LEK 1 besteht aus einer angemessenen Zahl schriftlicher Fragen bzw. Aufgaben, für die eine Bearbeitungszeit von 4 Stunden zur Verfügung steht. Es werden aus jeder Lerneinheit mindestens zwei und höchstens fünf Aufgaben so ausgewählt, dass sie in ihrer Gesamtheit die Qualifikationsfelder 1 bis 4 und 6 abdecken. (Hinweis: wenn hier auf Qualifikationsfelder verwiesen wird, so müssen sie transparent gemacht werden oder der Hinweis muss umformuliert werden)