Gemeinsam mehr erreichen

Auch wenn es um Reha- und Behindertensport geht, kooperiert die DGUV mit anderen Organisationen. Sie alle verbindet das Ziel, die Rehabilitation und Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Sport ist dafür ein geeignetes Mittel.

Kooperationen

BG Kliniken

Logo der BG Kliniken

Die BG Kliniken sind medizinische Einrichtungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie versorgen Menschen nach einem Arbeits- oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit mit allen geeigneten Mitteln. Dabei entwickeln die Kliniken für jede versicherte Person eine individuell abgestimmte Therapie und begleiten sie auf Schritt und Tritt bis zurück in den Beruf und Alltag. Diese enge Verzahnung von Akutmedizin und Rehabilitation ist einmalig in Deutschland.

Gleichzeitig übernehmen die BG Kliniken einen Versorgungsauftrag für die Gesamtbevölkerung und stehen auch Erkrankten aller anderen Krankenversicherungen offen.

BG Kliniken arbeiten gemeinnützig. Sämtliche Gewinne fließen in die Sicherung und in den Ausbau ihrer medizinischen und rehabilitativen Leistungsangebote zurück.

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DBS

Logo des DBS

Der Deutsche Behindertensportverband e.V. besteht seit 1951 und vertritt rund 6.300 Vereine mit mehr als 500.000 Mitgliedern. Die Angebote in den Vereinen des DBS und seiner Mitgliedsorganisationen orientieren sich an den individuellen Leistungsfähigkeiten des Einzelnen und werden zunehmend inklusiv gestaltet. Der DBS ist auch das Nationale Paralympische Komitee für Deutschland und nominiert das Team Deutschland Paralympics für die Sommer- und Winterspiele. Ziel des DBS ist es, Menschen mit bestehender oder drohender Behinderung sowie chronischen Erkrankungen ein ebenso vielseitiges wie flächendeckendes Bewegungs- und Sportangebot zu unterbreiten. Durch Sport und Bewegung sollen die Mobilität gefördert, Barrieren abgebaut, Teilhabe ermöglicht und eine inklusive Gesellschaft mitgestaltet werden. Die Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung erfährt eine besondere Beachtung.

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DRS

Logo des DRS

Gemäß dem Motto des Deutschen Rollstuhl-Sportverbands e.V. (DRS) – Sich bewegen bewegt etwas – liegen die Schwerpunkte des DRS in den Bereichen Mobilität und Sport. Die Themen Prävention und Rehabilitation gehören zu den Kernaufgaben des Bundesverbands. Die Teilhabe des Menschen in allen Lebensbereichen steht hierbei stets im Vordergrund. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Projekte fördert der Verband die Mobilität von Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit und hilft dabei, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und den Weg in die soziale Gemeinschaft zu gestalten. Der DRS unterstützt dabei, passende Sportarten nach individueller Präferenz für jeden zu finden und Kontakt mit den Sportvereinen vor Ort herzustellen – mit über 30 Sportarten bieten die DRS-Fachbereiche seinen über 9.000 Mitgliedern ein breites Spektrum in ganz Deutschland an.

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Deutsche Sporthochschule Köln

Logo der Deutschen Sporthochschule Köln

Die Deutsche Sporthochschule Köln, 1947 in Köln gegründet, vereint Lehre, internationale Forschung und Spitzensport auf höchstem Niveau. Sie ist Deutschlands einzige Universität, die sich ausschließlich dem Themenfeld Sport und Bewegung widmet. Über 6.000 Studierende verteilen sich auf 19 Institute, vier An-Institute und fünf Transferzentren. Die Hochschule verbindet Streben nach Innovation mit Verantwortung gegenüber Sport und Gesellschaft. Dies schließt eine kritische Reflexion von Entwicklungen im Leistungs- und Breitensport ein. In Bezug auch auf Reha- und Behindertensport entwickelt die Hochschule Lösungen für die Gesundheitssicherung und Rehabilitation. Sie greift dafür gesellschaftliche Veränderungen zum Beispiel des Freizeitverhaltens ebenso auf, wie Probleme in der sozialen Integration und Sozialisation. Die an der Deutschen Sporthochschule Köln angesiedelte Professur „Paralympischer Sport“ wurde auch auf Initiative der DGUV und des DBS eingerichtet.

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DVGS

Der Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) steht als Fachverband für das Thema Sport- und Bewegungstherapie sowie Gesundheitssport. Er vertritt rund 2.800 Mitglieder des Berufsstandes gegenüber Öffentlichkeit und Politik. Zudem qualifiziert der Verband Fachkräfte, unterstützt die Wissenschaft und die Forschung sowie die korrekte Anwendung sport- und bewegungstherapeutischer Erkenntnisse in der Praxis. Zudem berät der DVGS seine Mitglieder bei allen Anliegen rund um ihre Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie in allen Belangen der Berufsausübung.

Der DVGS ist deshalb ein wichtiger Netzwerkpartner der gesetzlichen Unfallversicherung für die Erstellung und flächendeckende Umsetzung von qualitätsgesicherten verhaltensorientierten Bewegungsprogrammen. Zwischen DGUV und DVGS besteht ein Abkommen über die Durchführung ärztlich verordneten Rehabilitationssportes in Gruppen.

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