Engagement für Inklusion

Unfälle passieren in Sekundenschnelle und können das Leben für immer verändern, vor allem dann, wenn sie bleibende körperliche Schäden hinterlassen. Die Rehabilitation und Teilhabe gehört neben der Prävention und Entschädigung zu einer der zentralen Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung. Ihr Ziel ist es, versicherten Personen, die durch einen Unfall verletzt oder durch eine Berufskrankheit beeinträchtigt wurden, die optimale medizinische Heilbehandlung sowie berufliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Die Rehabilitation umfasst die medizinische Behandlung, die körperliche Regeneration und gegebenenfalls die Unterstützung bei einer beruflichen Neuorientierung und bei der sozialen Teilhabe. In diesem Zusammenhang gilt der Sport als ideales Medium, denn Bewegung ist für jede Rehabilitation von zentraler Bedeutung und sorgt für eine positive Lebenseinstellung. Sport mobilisiert, motiviert und fördert die Inklusion und Teilhabe.

Sport fördert Selbstvertrauen und Inklusion

Die Förderung des Sports für Menschen mit Behinderungen ist ein besonderes Anliegen der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung. Mit Fokus auf die soziale Teilhabe erfolgt diese nicht nur im Rahmen des traditionellen Rehabilitationssports beziehungsweise Funktionstraining, sondern darüber hinaus auch durch gezielte und motivierende Förderung individueller Bedarfe, auch ohne eine spezielle ärztliche Verordnung. Zudem soll es den Versicherten ermöglicht werden, so umfassend wie möglich an Sportaktivitäten teilzunehmen. Das Angebot reicht hier unter anderem vom Sitzvolleyball über den Rollstuhlbasketball bis hin zum Para-Schwimmen. Der Breitensport knüpft im Sinne eines lebensbegleitenden und nachhaltigen Sporttreibens an den Rehabilitationssport an und kann den Weg in den Leistungssport ebnen. In diesem Sinne stellen Projekte im Engagement der Unfallversicherung wie beispielsweise der Staffelmarathon R(h)ein Inklusiv oder die Paralympics Zeitung die eindrücklichen Leistungen von Menschen mit Behinderung in den Fokus.

Bewegung, Spiel und Sport haben einen positiven Effekt auf die körperliche Fitness und die motorische Fähig- und Fertigkeiten. Bei Menschen mit Behinderung können diese Fertigkeiten die Verrichtung alltäglicher wie beruflicher Tätigkeiten erleichtern. Der Sport kann zudem die Mobilität steigern und damit verbunden die Eigenständigkeit. Auf diese Weise können Menschen mit Behinderung wieder erfolgreich in den Arbeitsprozess eingegliedert werden.

Bild zeigt Rollstuhl-Skater am Tag ohne Grenzen in Hamburg

Bild: Michael Schwartz, MSSP

Projekte im Reha- und Behindertensport

Von Breitensport bis zu den Paralympics, vom preisgekrönten Zeitungsprojekt bis zum ebenso preisgekrönten Kinofilm. Unsere Projekte bewegen Menschen wie Emotionen, sie lassen staunen, mitfühlen und mitfeiern.
Unsere Projekte


Kontakt

Karin Schwarz

Koordinatorin