Integrationsprogramm Arbeit und Gesundheit von Unfallversicherung und Krankenkassen (IPAG)

Zentrales Anliegen des Integrationsprogramms Arbeit und Gesundheit von Unfallversicherung und Krankenkassen (IPAG) war es, die Zusammenarbeit beider Sozialversicherungszweige bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren weiter zu entwickeln und damit zu stärken. IPAG wurde vom 1998 bis 2001 mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung im Rahmen des Modellvorhabens zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen gefördert und folgte dem ebenfalls im selben Modellvorhaben geförderten Kooperationsprogramm Arbeit und Gesundheit (KOPAG).

Ein weiterer Entwicklungsbedarf bestand u. a. bei der Krankenkassenarten übergreifenden Zusammenarbeit, der Nutzung weiterer Daten der Krankenversicherung aber auch anderer Stellen wie z.B. der Kassenärztlichen Vereinigung zur Ermittlung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren sowie der Zusammenarbeit von Unfall- und Krankenversicherung im Bereich mittlerer, kleiner und kleinster Unternehmen.

Ziel des IPAG war es deshalb:

  • eine Zusammenarbeit aller Spitzenverbände der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und der Krankenkassen zu realisieren,
  • branchenbezogene Kooperationsstrukturen für die spezifischen Bedingungen von klein- und mittelständisch strukturierten Betrieben unter Einbeziehung betrieblicher und überbetrieblicher Strukturen bei der Ermittlung und Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren zu bilden,
  • tätigkeitsbezogene Präventionsansätze auf der Basis der erzielten Ergebnisse zu entwickeln,
  • eine Krankenkassenarten übergreifende Zusammenarbeit bei der Analyse von Arbeitsunfähigkeitsdaten zu erproben und
  • weitere relevante Daten zur Ermittlung von Zusammenhängen zwischen Arbeitsbedingungen und Erkrankungen heranzuziehen und zu prüfen, ob sie sich hierfür eignen.
Darüber hinaus sollten die monetären Auswirkungen von Krankheit sowie betriebswirtschaftliche Auswirkungen von Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für kleine Unternehmen transparent gemacht werden.
Die Ergebnisse stehen im Abschlussbericht (PDF, 225 kB) zur Verfügung. Die dort auf den Seiten 2-5 angeführten Anlagen können per angefordert werden.

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Anlagen zum Abschlussbericht können per E-Mail angefordert werden: