Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)

Kooperationspartner:

  • DGUV
  • BKK DV
  • AOK-BV
  • vdek
Projektdauer
Die Initiative besteht seit dem Jahr 2002. Der Zeitumfang der Einzelprojekte variiert und umfasst, z. B. bei Forschungsprojekten, bis zu 2 Jahren.

Betrieb / Bildungsstätte
Die Projekte sind branchenbezogen aber auch branchenübergreifend ausgerichtet.

Zielgruppe
Die einzelnen Projekte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen.

Ausgangslage / Motivation
Seit Mitte der 90er Jahre besteht bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK DV) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Diese Kooperation hat zum Ziel, durch die Weiterentwicklung gemeinsamer Präventions- und Interventionsansätze die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und zu fördern. Anfang 2002 gründeten der damalige Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) und der damalige BKK Bundesverband (BKK-BV) die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga). Seit April 2005 ist der AOK-Bundesverband (AOK-BV) und seit 2009 auch der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Kooperationspartner der Initiative. Durch ihre Arbeit will iga zur sozialen Sicherung der Arbeitnehmer und zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beitragen. Moderne Ansätze des Arbeitsschutzes und der betrieblichen Gesundheitsförderung leisten dazu einen Beitrag.

Zahlreiche Beispiele in den Unternehmen, bei den Krankenkassen, Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zeigen schon jetzt, wie erfolgreich betriebliche Prävention und Gesundheitsförderung gestaltet werden können. iga will dieses Wissen nutzen und neue Formen der Kooperation und der Kommunikation initiieren. Für Schwerpunktthemen der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung entwickeln die Kooperationspartner gemeinsam Methoden und Instrumente und fördern somit die Umsetzung von wichtigen Erkenntnissen in die Praxis. iga versteht sich als Impulsgeber und Dienstleister für Krankenkassen, Unfallversicherungsträger und andere Akteure in der betrieblichen Prävention.

In konkreten Projekten werden aktuelle Themen aufgegriffen. Ziel von iga ist dabei die Weiterentwicklung von Präventions- und Interventionsansätzen in der Arbeitswelt. Für die Praxis von Arbeitsschutz und betrieblicher Gesundheitsförderung sollen vorhandene Methoden und Erkenntnisse nutzbar werden. Einschlägige Forschungsergebnisse und Statistiken werden dafür aufbereitet und bei Bedarf Recherchen, Umfragen und Analysen durchgeführt bzw. initiiert. iga kooperiert dazu mit Unternehmen, Instituten, Experten und Gremien. Darüber hinaus steht die Initiative Gesundheit und Arbeit im engen Austausch mit Wirtschaft, Politik, Sozialpartnern, Selbstverwaltung und einschlägigen Institutionen.

Präventionsaktivitäten
Die Aufgaben von iga erstrecken sich insbesondere auf die folgenden Handlungsfelder:

  • Wirksamkeit von Prävention und Gesundheitsförderung
  • Arbeit im Wandel
  • Gestaltung gesunder Arbeit
  • Kooperation und Vernetzung

Ergebnisse und Nutzen
Die Projektergebnisse werden i. d. R. in iga.Reporten (Projektberichte) und iga.Aktuell, dem Newsletter von iga veröffentlicht. Daneben bieten iga.Fakten und iga.Wegweiser praxisnahe Empfehlungen für eine erfolgreiche Prävention in kompakter Form. Alle Veröffentlichungen von iga stehen zum Download bereit. Die Projektergebnisse werden darüber hinaus auch in verschiedenen Veranstaltungsformaten aufgegriffen.

Ergänzend zu den frei verfügbaren Materialen werden für die Expertinnen und Experten der Träger von iga Zusatzmaterialien zu den Veröffentlichungen entwickelt, die diese für ihre Beratungspraxis einsetzen können (z. B. Präsentationen oder Seminarunterlagen).

Ansprechpartner

AOK-BV: Patricia Lück,

BKK DV: Michael Blum,

DGUV: Dr. Frauke Jahn,

vdek: Ulrike Pernack,