Netzwerk: Bildung und Beratung für das Gastgewerbe

eine Mitarbeiterin deckt einen Tisch in der Gastronomie

Bild: © Wolfgang Bellwinkel/ DGUV

Kooperationspartner

  • AOK Hessen
  • Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe, Geschäftsbereich Prävention
Projekttitel
Netzwerk Bildung und Beratung für das Gastgewerbe

Projektdauer
Start 2002 auf unbestimmte Zeit.
Das Projekt wurde in den ersten zwei Jahren durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit Anschubfinanziert und trägt sich nun durch die Projektpartner.

Betrieb/Bildungsstätte
Das Projekt richtet sich an alle Betriebe der Branche Hotel- und Gaststättengewerbe in Mittelhessen.

Zielgruppe
Das Projekt richtet sich an Arbeitgeber und Arbeitnehmer dieser Branche.

Ausgangslage/Motivation
Das Netzwerk Bildung und Beratung für die Gastronomie ist ein trägerübergreifendes Netzwerk von Unternehmen und Institutionen der Gastronomie in Mittelhessen. Wir sind Ansprechpartner für alle Gastronomen und Mitarbeiter aus der Region. Wir fördern Ansätze zur Verbesserung der Arbeitsqualität durch passgenaue Qualifizierungen und zur Verbindung von Wirtschaftlichkeit mit Prävention von Sicherheit und Gesundheit. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Situation und der Bildungssituation in Mittelhessen zielt das Vorhaben darauf ab, mittels Bildungsangeboten für kleinere und mittlere Betriebe (KMU) eine Verknüpfung zwischen Qualifizierung, Qualität der Arbeit, Wirtschaftlichkeit und Gesundheit herzustellen, wobei insbesondere das Hotellerie- und Gastronomiegewerbe angesprochen wird. Sämtliche Maßnahmen haben dabei ihren Ursprung in einem Netzwerk von kooperierenden Institutionen.

Im Einzelnen geht es um die Vernetzung der Angebote und der Partner in dieser Region. In der Abwicklung dieses regionalen Netzwerkvorhabens wird die Ausrichtung der Initiative "Neue Qualität der Arbeit" im besonderen Maße sichtbar, insbesondere in der Förderung der Wirtschaftlichkeit einer Branche in einer Region, in der präventiven Ausrichtung von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, in der Qualifizierung von Beschäftigten im Sinne von "Lebenslangem Lernen" wie darüber hinaus in der Arbeitsförderung und Arbeitsvermittlung.

Die Hotel- und Gaststättenbranche ist durch einen besonders hohen Anteil an Emotionsarbeit, d.h. geforderter und bezahlter "Freundlichkeit" sowie einer starken Kundenorientierung, gekennzeichnet. Diese Nebenbedingungen der Arbeit bringen hohe gesundheitliche Belastungen mit sich. Diesen besonderen Belastungen muss man gerecht werden. Es müssen Kompetenzen und Ressourcen weiterentwickelt und aufgebaut werden. Die Quote weiblicher Beschäftigter ist in der Gastronomie sehr hoch. Hinzu kommt, dass die Unternehmerfrau eine herausgehobene Rolle inne hat. Sie ist häufig die "Zuständige" für soziale Angelegenheiten im Unternehmen. Die Doppelbelastung von Familie und Unternehmen kommt erschwerend hinzu. Für diese Situation sind spezifische Angebote gefragt.

Die Gastronomie bietet ein großes Qualifizierungsspektrum. Arbeitsplätze stehen für Hochqualifizierte aber auch für weniger qualifizierte Kräfte zur Verfügung. Gerade für die weniger Qualifizierten, oft sozial Benachteiligte, werden große Eingliederungschancen gesehen, die aber Bildungsmaßnahmen erfordern. Kleine und mittlere Unternehmen haben einen besonderen, der Situation angepassten Informations- und Dienstleistungsbedarf. Informationen zum Verwaltungsmanagement, Arbeitsplatzgestaltung oder Vermarktung von Produkten oder auch zur Nutzung neuer Medien werden eingefordert. Diese Leistungen decken traditionelle Einrichtungen nicht vollständig ab. Die jetzigen Netzwerkpartner kannten diese Bedingungen, aber konnten aufgrund ihrer punktuellen Zuständigkeit bisher keine umfassende Hilfestellung leisten.

Um diesem Manko entgegen zu wirken, haben sich die einzelnen Firmen und Institutionen zu dem jetzigen Netzwerk Bildung und Beratung für die Gastronomie zusammengeschlossen. Das Netzwerk bietet die Möglichkeit eine konzentrierte und gebündelte Bearbeitung der gastronomischen Belange sicherzustellen. Auf diese Weise werden die vorhandenen Synergieeffekte von elf Partnern der Region Mittelhessen zur Verfügung gestellt. Damit wurde der Grundstein zur Verbesserung des Standortes "Mittelhessen" gelegt.

Präventionsaktivitäten
Die Aktivitäten des Netzwerkes im Bereich Prävention sind von den Bedarfsanalysen abgeleitet worden. Es wurde eine Dienstleisterdatenbank aufgebaut.

Ergebnisse und Nutzen
Sind dem angehängten fachlich-inhaltlichen Sachbericht zu entnehmen.

Ansprechpartner/weitere Informationen
Katja Lowak
c/o ZAUG gGmbH
Kiesweg 31
35396 Gießen
Tel. +49 641 9522553
Fax +49 641 51594

BGN – Dienstleister des Geschaftsbereichs Prävention
Abteilung Bildung und Organisationsentwicklung
Tel: +49 641 9522563
Fax: +49 641 51594


Ansprechpartner:

Netzwerk BBG
Katja Lowak
c/o ZAUG gGmbH
Kiesweg 31
35396 Gießen
Tel. +49 641 9522553
Fax +49 641 51594

BGN - Dienstleister des Geschaftsbereichs Prävention
Abteilung Bildung und Organisationsentwicklung
Tel: +49 641 9522563
Fax: +49 641 51594