Diese Informationen finden Sie auf der Internet-Seite

Die DGUV klärt auf dieser Internetseite über die Arbeit des Verbands auf. Dazu gehört auch ein Abschnitt zu den Grundlagen der gesetzlichen Unfallversicherung. Seit dem 01.06.2007 werden die gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallkassen und Gemeinde- unfallversicherungsverbände von dem gemeinsamen Spitzenverband "Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)" vertreten. Die Hauptaufgaben des Verbandes liegen in der Prävention, der Rehabilitation und Leistungen, sowie der Forschung.

ein Arbeiter an einer Maschine mit Handschuhen

Bild: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Unter dem Punkt Prävention wird erläutert, dass die Prävention das Ziel hat, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu verhindern. Ziel der Präventionsarbeit von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ist die Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit in Betrieben. In diesem Zusammenhang nimmt die DGUV Aufgaben der Beratung und Überwachung, Forschung, Aus- und Fortbildung und Information war. Das Ziel der DGUV nennt sich Vision Zero. Der grundlegende Gedanke dabei ist, dass Unfälle oder Berufskrankheiten vermeidbar sind. Durch gezielte Maßnahmen werden die Risiken am Arbeitsplatz minimiert und so die Gefahr eines Unfalls, einer Berufskrankheit oder einer arbeitsbedingten Erkrankung reduziert.


Krankengymnastik

Bild: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Unter dem Punkt Rehabilitation und Leistungen wird erläutert, dass die gesetzliche Unfallversicherung nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit das bestehende Beschäftigungsverhältnisse mit allen geeigneten Mitteln sichert. Hierzu erbringen die Unfallversicherungsträger primär Leistungen der medizinischen Rehabilitation und, wo dies nicht ausreicht, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Die DGUV gewährt einen Überblick über die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung und erstellt einheitliche Richtlinien der Rehabilitation.


Unter dem Punkt Forschung wird erläutert, dass wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungsergebnisse neue Perspektiven für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit eröffnen. Die Themen der Forschung der DGUV gehen aus dem Bedarf der Arbeitsschutzpraxis hervor. Forschungsberichte werden in eigenen Schriftenreihen veröffentlicht, Publikationen zu Forschungsergebnissen können aber auch über die Publikationsdatenbanken von IFA / IAG und IPA recherchiert und bestellt werden.


Unter dem Punkt Internationale Arbeit wird erläutert, dass die Welt des 21. Jahrhunderts geprägt ist durch grenzübergreifende Mobilität. Dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Unfallversicherungssysteme, insbesondere dann, wenn in grenzübergreifenden Sachverhalten Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten auftreten. Die DGUV arbeitet dabei sowohl mit Partnerorganisationen der anderen EU-/EWR-Staaten zusammen, als auch mit Staaten, mit denen Sozialversicherungsabkommen bestehen. Neben zahlreichen anderen Funktionen liegt ein Aufgabenschwerpunkt auf der Organisation und Sicherstellung der medizinischen Versorgung von anspruchsberechtigten Personen im jeweils anderen Staat.


Klassenraum in einer Schule

Bild: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Qualifizierung: Eine wesentliche Voraussetzung zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ist, dass Beschäftigte gesundheitsgerecht handeln. Dies gilt insbesondere für solche Personen, die mit konkreten Aufgaben der betrieblichen Prävention beauftragt sind. Deshalb zählt die Qualifizierung betrieblicher Akteure zu Themen von Sicherheit und Gesundheit sowie die Aus- und Weiterbildung des eigenen Personals zu den wichtigsten Aufgaben der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Hier erlangen sie die Fähigkeiten, um ihre Aufgaben in der betrieblichen Präventionsarbeit erfolgreich wahrnehmen zu können. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Unfallversicherungsträger als ihre Mitglieder halten ein breites Bildungsangebot an rund 30 Standorten im Bundesgebiet bereit.