Gesetzliche Unfallversicherung

Informationen für D-Ärzte in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen verursacht durch das Coronavirus SARS-CoV-2

Die Coronavirus-Pandemie führt zu vielen Anfragen rund um das Durchgangsarztverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung. Aus diesem Grund beantworten wir an dieser Stelle häufig gestellte Fragen. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

Grundsätzlich gelten die Anordnungen und Entscheidungen der örtlichen (Gesundheits-) Behörden sowie im konkreten Einzelfall das medizinisch Notwendige. Das kann dazu führen, dass Verfahren zur Rehabilitation nach Arbeitsunfallverletzungen oder bei Berufserkrankungen nicht nach den üblichen Kriterien ablaufen können. Bei schwierigen Entscheidungen empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit dem zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger.

1. Durchgangsarztverfahren, Verlegungen, Berichtswesen und Tests

2. Versicherungsschutz

3. Begutachtungswesen

  • Erhalte ich noch weitere Gutachtenaufträge und wie verhalte ich mich in Fällen, in denen mich der Unfallversicherungsträger mit der Erstellung eines ärztlichen Gutachtens beauftragt hat?

    Da alle Sozialkontakte soweit wie möglich eingeschränkt werden sollen, werden die Unfallversicherungsträger bis auf weiteres keine neuen Gutachtenaufträge mehr erteilen. Wurde in einem laufenden Begutachtungsverfahren die persönliche Untersuchung bereits durchgeführt, soll das Gutachten wie üblich erstellt werden, wenn mit der Fertigstellung im üblichen Zeitrahmen zu rechnen ist.

    Neue Untersuchungstermine sollen bis auf weiteres nicht mehr terminiert werden. Bei bereits vereinbarten Untersuchungsterminen bitten wir, das weitere Vorgehen mit dem beauftragenden Unfallversicherungsträger abzustimmen.

    Die Fristenregelung des § 49 Abs. 2 Ärztevertrag wird vorübergehend ausgesetzt. Eventuelle, aus verspätet erstellten Gutachten entstehende Nachteile, gehen nicht zu Lasten des Gutachters.

4. KG, Physiotherapie, EAP, BGSW und Ergotherapie