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Team "Protein-Diagnostik"

Geeignete Proteine im menschlichen Körper können als sogenannte Biomarker genutzt werden und wichtige Hinweise hinsichtlich des Gesundheitszustands eines Menschen geben. Veränderungen in der Menge dieser Biomarker in Körperflüssigkeiten wie Blut können frühzeitig auf Krankheiten hinweisen. Bei schweren Erkrankungen wie z.B. Krebs kann eine Entdeckung in früheren Stadien die Therapieoptionen verbessern.

Eine Kernaufgabe des Teams "Protein-Diagnostik" ist es, neue Methoden zum Nachweis proteinbasierter Biomarker für die Früherkennung von berufsbedingten Krebsarten zu entwickeln. Weitere Forschungsfelder sind Entzündungen sowie das Post-Covid-Syndrom. Dazu gehört die Herstellung von Biomarker-Proteinen mithilfe von Bakterien sowie die Entwicklung von Methoden zum Nachweis der Biomarker in humanen Proben. Ebenso wird der Einsatz von Proteinen als prognostische und prädiktive Biomarker evaluiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kontinuierlichen Verbesserung bestehender Nachweismethoden. Durch den Einsatz neuer Technologien kann die Genauigkeit und Aussagekraft dieser Biomarker häufig erheblich gesteigert werden.

Darüber hinaus wird die vorhandene Labor-Infrastruktur auch zur Herstellung proteinbasierter Allergene genutzt. Diese werden in Zusammenarbeit mit der Abteilung Allergologie/Immunologie für die Diagnostik berufsbedingter Allergien aufbereitet und tragen zur Entwicklung geeigneter Nachweismethoden bei.

Kontakt

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Dr. Jan Gleichenhagen
Tel.: +49 30 13001 4352