Inklusive Arbeitsumgestaltung

Austausch mit der Universität Maastricht

01.03.2019

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Universität Maastricht; Delegationen der Deutschen Unfallversicherung und der Uni Maastricht Foto: DGUV

Die HGU tauschte sich am 19.2.19 mit der Universität Maastricht über das Modell der "Inklusiven Arbeitsumgestaltung" aus.

Nicht zuletzt wegen der aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt (Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage, quantitativ: Demographie, und qualitativ: Nichtübereinstimmung von Anforderungen und Art und Niveau der Kompetenzen) ist eine Veränderung des Rehabilitationsgedankens erforderlich.

Es zeichnet sich ab, dass die Arbeitgeber nicht länger bereit sind, Menschen aus dem Erwerbsprozess auszuschließen, nur, weil diese in Teilbereichen nicht den Anforderungen eines "Musterarbeitsplatzes" genügen. Hieraus ergibt sich, dass die Arbeitgeber bereit und fähig sind, die zu diesem Zweck notwendige Änderungen in der Arbeitsorganisation durchzuführen.

Im Kern geht es hierbei um

  • Inklusive Arbeitsorganisation
  • Inklusive Arbeitsanalyse (operative Ebene).
  • Inklusive Umgestaltung von Arbeitsplätzen
  • Inklusivem "Business Case"

Prof. Dr. Bert Wagener wird sich als ausgebildeter Arbeits- und Organisationspsychologe mit diesem innovativen Themenfeld im Rahmen des Wintersemesters 2019/2020 auseinandersetzen. Geplant ist eine Präsentation erster Ergebnisse auf der A+A in Düsseldorf im November 2019, der größten internationalen Messe für betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

"Wenn sich dieser Ansatz als umsetzbar herausstellt, werden wir über eine Kooperation mit der Uni Maastricht nachdenken, auf jeden Fall benötigen wir auch Unterstützer aus den Reihen der Unvallversicherungsträger und der Wirtschaft,"

schließt Wagener.

Pressekontakt

Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (HGU)

Saskia Köpsell, Referentin
Campus Bad Hersfeld
Seilerweg 54
36251 Bad Hersfeld
Tel.: +49 30 13001-6505